Freie Wähler Fraktion im Stadtrat Koblenz

Freie Wähler fordern dringend ein Verkehrskonzept für die Rüsternallee

11.08.2020 - 09:54

Koblenz. „In der Verkehrsgemengelage auf der Rüsternallee entwickeln sich für alle Verkehrsteilnehmer ständig und besonders in starken Verkehrszeiten gefährliche und unzumutbare Situationen. Gefährdet sind von der Karthäuser Bevölkerung besonders Radfahrer, davon sind viele Kinder und Jugendliche, sowie Fußgänger, ebenfalls mit einem hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen.“ berichtet der Karthäuser Edgar Kühlenthal, Stadtrat von den Freien Wählern von seinen täglichen Beobachtungen. Ausgesprochen hohes Gefahrenpotential für Fußgänger und Radfahrer ist im Bereich der Haltestelle „Hochschule“ direkt vor der Kreuzung mit der Simmer Str. Unzumutbar ist die Lage in vielen Fällen auch für die Fahrer der großen Gelenkbusse. Hauptursache für diese Zustände ist das Parken auf der Südseite der Rüsternallee. Um den starken Verkehr auf der nur zweispurigen Rüsternallee in beiden Richtungen einigermaßen aufrecht zu erhalten, sind die Parkbereiche auf der südlichen Seite der Fahrstraße mehrfach durch Parkverbotsbereiche unterbrochen. Diese Parkverbotsbereiche dienen bei Gegenverkehr auf der zweispurigen Straße als Ausweichfläche für den Fahrverkehr in Richtung Ostkarthause. Auf diesen Parkflächen auf der Südseite der Rüsternallee stehen hauptsächlich zu Zeiten des Vorlesungsbetriebs der Hochschule ca. 35 bis 40 PKW von Studierenden. Fahrzeuge von Anwohnerinnen und Anwohnern sind außerhalb des Studienbetriebs in ganz geringer Zahl zu beobachten. Man kann davon ausgehen, dass diese auf der Nordseite Platz finden. „Seit Jahren erwartet die Karthäuser Bevölkerung von der Hochschule, dass ausreichende zusätzliche Parkmöglichkeiten auf dem Gelände der Hochschule untergebracht werden. Das Land ist Eigentümer der großen Flächen vor der Hochschule. Anstatt dieses große Flächenpotential auszunutzen, lässt man zu Lasten der Karthäuser Bevölkerung die engen Straßen in der Nachbarschaft zuparken!“ empört sich Stephan Wefelscheid, ebenfalls Karthäuser und Stadtrat von den Freien Wählern. Deshalb empfehlen die beiden Karthäuser FW-Ratsmitglieder der Verwaltung, so schnell wie möglich auf der Südseite der Rüsternallee ein durchgängiges Parkverbot oder zumindest zwischen 7 und 20 Uhr einzurichten. Für den Parkraumbedarf der Hochschule und insbesondere der Studierenden sehen Kühlenthal und Wefelscheid eine Lösung: „Durch die Errichtung von mehrgeschossigen Parkdecks in Leichtbauweise auf der großen Parkfläche vor der Hochschule könnte ausreichend zusätzlicher Parkraum geschaffen werden. Diese großen Flächen wären dann auch viel besser genutzt!“ Auf die beschriebenen Zustände wird seit Jahren hingewiesen. Zwischenzeitlich ist der Verkehr immer weitergewachsen. „Es ist daher allerhöchste Zeit ein Verkehrskonzept für die aktuellen Anforderungen auf der Rüsternallee und für den anschließenden Bereich bis zum Pappelweg (insgesamt ca. 600 m) zu erarbeiten und anschließend umzusetzen“, fordert Stephan Wefelscheid. Die Freien Wähler haben für die kommende Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Mobilität eine ausführliche Anfrage mit Vorschlägen zu diesem Thema erarbeitet. Auf der Südseite der Rüsternallee wird bereits ein breiter Weg im grünen Gelände von vielen Fußgängern gern genutzt. Man kann ihn wie einen Feldweg befestigen. Der asphaltierte Bürgersteig zusammen mit dem gewonnenen „studentischen“ Parkraum könnte dann zur Errichtung eines Radwegs möglicherweise in beide Richtungen eingesetzt werden. Um den Fußgängern gleichzeitig auch den Bürgersteig auf der Nordseite besser erreichbar zu machen und die Sicherheit insgesamt noch zu erhöhen, empfehlen sie die Fortführung der bestehenden 30km/h-Zone von der Karl-Härle-Straße auch auf die Rüsternallee. „Damit wären für alle Verkehrsteilnehmer große Gefahren beseitigt und die Verkehrssituation für alle wesentlich verbessert“ sagen Wefelscheid und Kühlenthal.

Pressemitteilung

Freie Wähler Koblenz

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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