Freie Wählergruppe der Umweltinitiative Mittelrhein e.V. (WUM)
Freie Wählergruppe stellt keinen Bürgermeisterkandidaten
Bendorf. Die Mitglieder der Umweltinitiative Mittelrhein (UIM) und der angeschlossenen freien Wählergruppe (WUM) sprachen sich nachdem Franz-Peter Metzler trotz zahlreicher Anfragen aus der Bevölkerung aus gesundheitlichen Gründen keine Kandidatur wahrnehmen kann, dafür aus, keinen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl zu benennen.
Auf die Bitte hin F.-P. Metzler möge doch etwas genauer seine Absage erläutern, erklärte dieser, dass er aufgrund hoher dienstlicher Beanspruchung in der Vergangenheit, welche zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen geführt habe, eine an ihn angetragene Kandidatur leider nicht wahrnehmen könne. Er selbst bedauere dies auch sehr, die Aufgabe hätte ihn schon gereizt.
Viel wichtiger sei aber die Fraktionsarbeit für die Bevölkerung. Dabei bedankte er sich für die tatkräftige Unterstützung seiner Fraktionskollegen und Mitglieder. So könne man nach einem knappen Jahr der Fraktionsarbeit, und das unter den Beeinträchtigungen der Corona Zeit, auf einige Erfolge zurückblicken.
Ratskollegen und Verwaltung konnte man davon überzeugen, dass es wichtig ist, den Feuerwehrpark im Stadtteil Mülhofen instand zu setzen, was auch sukzessiv geschieht. Der Bürgersteig in der unteren Hüttenstraße (Rheinstraße) wurde nach über 10 Jahren endlich repariert.
Weiterhin wird die WUM die Finanzierung und Errichtung des Areals „Sayner Hütte“ weiter kritisch hinterfragen und beobachten sowie ferner auf eine Sanierung der Innenstadt drängen.
Weiterhin stellte Andreas Langer nochmals klar, dass die WUM nicht für sondern gegen Schottervorgärten ist. Jedoch unter Berücksichtigung, dass aus Alters oder gesundheitlichen Gründen Menschen die Pflege eines bepflanzten Vorgartens, nicht mehr durchführen oder aufrecht erhalten können, sie aber durch Festschreibung in einem Bebauungsplan dazu gezwungen werden, so gehe dieses Diktat bei allem Klimaverständnis eindeutig zu weit. Auch hätte die Verwaltung, als auch der Antragsteller nicht darlegen können, welche Zwangsmittel bei Verstößen vorgesehen wären.
In einer offenen Aussprache waren weitere Themen, wie der stark defizitäre Haushalt und die damit verbunden Steuererhöhungen, sowie zurückgestellten Maßnahmen Gegenstand einer konstruktiven Diskussion.
Pressemitteilung
Freie Wählergruppe der
Umweltinitiative
Mittelrhein e.V. (WUM)