Politik | 08.06.2021, 10:14 Uhr

FDP Wachtberg zur Haltestelle Seniorenpark

Friedliche Koexistenz aller Verkehrsteilnehmer herstellen

Wachtberg. Die Haltestelle Seniorenpark auf der Rathausstraße in Berkum wird für Bewohner des Limbachstifts die auf dem kürzesten Fußweg erreichbare, Bushaltestelle sein. Sie soll neben der Haltestelle Rathaus auch als Ausweichhaltestelle für Schüler der Grundschule und der Sekundarschule Berkum dienen. Ein Hauptelement der Planung ist ein Fußgängerüberweg, der den Buseinstieg und -ausstieg auf beiden Straßenseiten barrierefrei und sicher verbindet. Der Autoverkehr zwischen den Einmündungen von ‚Am Bollwerk‘ und Klosterstraße soll dafür verlangsamt werden.

Die FDP setzte sich für Änderungen an der Engstellenplanung Rathausstraße Berkum ein, die dem letzten Bau- und Infrastrukturausschuss am 1. Juni unter dem Titel ‚Haltestelle Seniorenpark‘ zur Entscheidung vorlag. Das Ziel, den Straßenraum gerade auch für Kinder und für ältere Personen sicher zu gestalten, ist dabei sehr wichtig. Eine Engstelle mit nur vier Metern Durchfahrtsbreite zur Verhinderung von Begegnungsverkehr erscheint dafür nicht notwendig. Fünf oder sechs Meter Breite für den Autoverkehr können – auch nach Meinung von Fachleuten des ADAC - genauso sicher sein, und würden von Autofahrern nicht als Schikane empfunden.

Alexander Gilles, FDP-Ausschussmitglied führte dazu aus: „Cirka. 9000 Fahrzeuge fahren täglich auf der L123 durch Berkum. Teil davon sind Busse der Linien 856 und 857. Mit nur vier Meter Durchfahrtsbreite wird der Begegnungsverkehr von Pkws, Lkws und Bussen ausgeschlossen, es kann immer nur ein Fahrzeug durch. Sollen in Zukunft an der Engstelle Tausende Autofahrer am Tag fast immer anhalten müssen, selbst wenn kein Bus in Sicht ist?“ Diese Realisierung von Verkehrsberuhigung könne leicht das Gegenteil des Beabsichtigten bewirken und zu aggressivem Fahrverhalten verleiten, so Gilles. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Friedrich Oettler stellt dazu fest: Anhalten und Wiederanfahren bringe mehr CO2, Lärm und Stress. Erstrebenswert sei demgegenüber auch hier eine Verstetigung des Geschwindigkeitsverlaufs, die sehr gut mit der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer vereinbar sei. Die vorliegende Planung müsse deshalb entsprechend geändert werden, so Oettler.

Pressemitteilung

FDP Wachtberg

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