Politik | 19.10.2022

Kreis Ahrweiler: Landrätin Weigand im Dialog mit neuem Innenminister

Fristverlängerung und weitere Finanzhilfen auf der Agenda

Kreis Ahrweiler.Landrätin Cornelia Weigand hat sich mit dem neuen Innenminister von Rheinland-Pfalz, Michael Ebling, bei einem Treffen im Kreishaus in Ahrweiler ausgetauscht.

„Dass Staatsminister Ebling unmittelbar in den ersten Tagen seiner Amtszeit das Ahrtal besucht, ist ein wichtiges Signal für die Region. Auch 15 Monate nach der Flut sind wir auf die Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Land angewiesen, damit der Wiederaufbau gelingen kann“, betont Landrätin Weigand.

Am Besuch des Innenministers nahmen auch die hauptamtlichen Bürgermeister im Kreis Ahrweiler teil. Auf der Agenda stand unter anderem die Fristsetzung von Bund und Land für die Antragstellung für Zuwendungen aus dem Wiederaufbaufonds bis zum 30. Juni 2023: „Der Wiederaufbau stellt uns an vielen Stellen vor große Herausforderungen. Vor allem stehen wir aber unter einem enormen Zeitdruck. Denn angesichts der schieren Masse an Wiederaufbaumaßnahmen unter den derzeit gegebenen äußeren Umständen - Fachkräftemangel, Lieferengpässe bei den Baumaterialien, hohe Rohstoffkosten und baurechtliche und vergaberechtliche Hürden - ist diese Frist aus Sicht der Kommunen und des Kreises schlicht nicht einzuhalten. Deshalb ist unsere dringende Bitte, dass sich Innenminister Ebling für eine Fristverlängerung einsetzt“, so Weigand weiter.

Darüber hinaus machten die Bürgermeister und die Landrätin deutlich, dass eine weitere finanzielle Unterstützung des Kreises und der kreisangehörigen Kommunen durch das Land dringend erforderlich sei. Denn neben den Mitteln aus dem Wiederaufbaufonds ist auch die Gewährung weitere finanzieller Hilfen des Landes erforderlich, da noch immer Kosten anfallen, die nicht über den Aufbauhilfefonds gedeckt sind. Zudem erhoffen sich die Landrätin und die Bürgermeister Impulse unter anderem für eine länderübergreifende Neuausrichtung des Katastrophen- und eine Vernetzung des Bevölkerungsschutzes.

Anschließend machte sich Ebling gemeinsam mit der Landrätin und den Bürgermeistern bei einem Rundgang durch das Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Bild vom Ausmaß der Flutkatastrophe im Juli 2021 sowie vom aktuellen Stand des Wiederaufbaus.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Ahrweiler

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag 2026
Stellenanzeige Zahntechniker, 2. Anzeige "2+1 Aktion"
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Juli 2026
150 Jahre Zeitungsgeschichte
Kampagne Image Wärme / Bestellung Nr.: 4300003863 - W100 - 606
150 Jahre Zeitungstradition
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0010#
Stellenanzeige / 150 Jahre Zeitungsgeschichte
Empfohlene Artikel
Flaschen, Plastikverpackungen, Einweggeschirr: Am Ufer des Sees türmt sich gerade nach Wochenenden der Müll.  Foto: Gabi Becker
939

Mit großer Besorgnis beobachte ich die zunehmende Verschmutzung am Laacher See. Besonders nach den Wochenenden bleiben nach Partys häufig Flaschen, Plastikverpackungen, Einweggeschirr und anderer Müll am Ufer, entlang der Wege und sogar mitten im Wald zurück. Dieses rücksichtslose und antisoziale Verhalten schadet der Natur und der Tierwelt gleichermaßen und beeinträchtigt die Erholung aller Besucherinnen und Besucher.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
532

Vier Spuren für den Kfz-Verkehr - Schutzstreifen für den Radverkehr

Ab 13.07.: Verbreiterung der Adenauerallee in Bonn beginnt

Bonn. Am Fahrbahnrand der Adenauerallee beginnen ab dem 13. Juli 2026 umfangreiche Bauarbeiten, um die Straße wieder auf vier Spuren für den Kfz-Verkehr zu erweitern. Ziel ist es, zwischen der Ersten Fährgasse und der Weberstraße in beiden Fahrtrichtungen Schutzstreifen für den Radverkehr zu schaffen. Dafür wird ein Teil der Fahrbahn baulich verbreitert.

Weiterlesen