Politik | 30.06.2017

Erwin Rüddel besuchte Maureen Sander in der Schule für Pflegeberufe in Linz

Fünffache Mutter ist beste Pflegeschülerin im Land

Maureen Sander (3.v.li) ist die beste Pflegeschülerin im Land. Ihre Freude teilen (v.li.) Lehrerin Katharina Heidrich, Erwin Rüddel MdB, Schulleiterin Sabine Czerwinka, Pflegedirektor Thorsten Dörholt und Lehrer Bernd Wilhelm. Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel

Kreis Neuwied. Was für eine Leistung: Die 35-jährige und fünffache Mutter Maureen Sander, aus der Verbandsgemeinde Linz/Rhein, ist die beste Pflegeschülerin in Rheinland-Pfalz. Für den heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten und pflegepolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Anlass, die erfolgreiche Pflegeschülerin an ihrer Ausbildungsstätte, der Schule für Pflegeberufe im Verbundkrankenhaus Linz-Remagen, aufzusuchen und ihr persönlich zu gratulieren. „Das ist eine Leistung, die allerhöchste Anerkennung und Respekt verdient“, betonte Erwin Rüddel. Der Weg zum pflegenden Beruf war schon zu ihrer Realschulzeit vorgezeichnet. „Ich konnte mir nie etwas anderes vorstellen. Mit dem Schulabschluss der Mittleren Reife stand für mich fest, dass ich in die Krankenpflege wollte – mit dem Ziel im Team und am Menschen zu arbeiten. Was anderes habe ich nie machen wollen. Die Erfüllung durch die Arbeit am und mit dem Menschen wiegt keine Bilanz, kein Kontostand auf“, erklärte Maureen Sander im Beisein von Schulleiterin Sabine Czerwinka und Pflegedirektor Thorsten Dörholt in der Pflegeschule der „Bunten Stadt“. Dass dies die richtige Einstellung und der richtige Weg waren, hat sich schon vor dem am 31. August anstehenden Examen gezeigt. Denn nicht nur auf Landesebene beeindruckten Maureen Sanders Können und Leistungen – selbst auf Bundesebene findet sich „das Aushängeschild der Linzer Pflegeschule“ auf Platz vier wieder. „Das ist ein ganz, ganz großer Erfolg“, kommentierten Czerwinka und Dörholt. „Der Pflegeberuf bedeutet für mich Einsatz mit Leib und Seele und viel Idealismus. Zeit für die Menschen, die Patienten, zu haben ist mir besonders wichtig. Davon darf nichts wegen zeitlicher Inanspruchnahme aufgrund Dokumentationspflichten verloren gehen“, so die erfolgreiche Pflegeschülerin. Bei ihrer Ausbildung hätte sie auch die Vorteile kleiner Krankenhäuser kennengelernt. „Man wird genau dort abgeholt und hingeführt, wie man es braucht“, sagte Maureen Sander. Dies sei ein großer Vorteil äußerte der Gesundheitspolitiker und verwies darauf, dass die Zukunft insbesondere den nichtmedizinischen Gesundheitsberufen, explizit den Pflegeberufen gehört. Durch den demografischen Wandel gäbe es immer mehr ältere Kranke und multimorbide Pflegebedürftige. „Pflege ist Aufgabe und Chance“, konstatierte Rüddel. Maureen Sander hat sich ganz bewusst für die Krankenpflege entschieden: „Hier hat man – auch immer mal wieder – auf Zeit mit den Patienten zu tun. In der Altenpflege würde ich ein so enges Verhältnis zu den Pflegebedürftigen bekommen, dass ich nicht weiß, ob ich das schaffe“, meinte die Landesbeste. Gleichwohl ist ihr der persönliche Kontakt zu Patienten sehr wichtig. „Ich hoffe, dass dies Erhalten bleibt und es zu keiner Behandlung am Fließband kommt. Mir ist es sehr wichtig, bei der Pflege Zeit und Möglichkeiten zu haben für die Patienten und für diese zu sorgen“, unterstrich Sander. Auch da galt ihr Lob dem Linzer Krankenhaus: „Wir sind hier gut aufgestellt – hier lebt Empathie – man kennt sich und so entsteht eine positive Beziehung zwischen Personal und Patienten. Das ist in größeren Krankenhäusern oder Kliniken oft nicht so.“ Der Pflegepolitiker war beeindruckt von der persönlichen und gelebten Berufseinstellung der Vorzeige-Pflegeschülerin. „Wenn es zunehmend Menschen mit Ihrer positiven und mit Ihrer realisierten Berufseinstellung gibt, dann wird mir um die Zukunft der Pflege nicht bange“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Pressemitteilung Büro

Erwin Rüddel(CDU), MdB

Maureen Sander (3.v.li) ist die beste Pflegeschülerin im Land. Ihre Freude teilen (v.li.) Lehrerin Katharina Heidrich, Erwin Rüddel MdB, Schulleiterin Sabine Czerwinka, Pflegedirektor Thorsten Dörholt und Lehrer Bernd Wilhelm. Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel

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