Politik | 04.11.2019

Neue Gemeindeschwestern plus für Neuwied und Stadtteile stellten sich bei Regionaler Projektgruppensitzung vor

Für ältere Menschen ohne Pflegebedarf

Wie die Einarbeitungsphase der Gemeindeschwestern plus derzeit gestaltet wird und welche Projekte für die Zukunft geplant sind, berichteten die beiden Gemeindeschwestern plus bei der letzten Regionalen Projektgruppensitzung des Landkreises Neuwied. Die Sitzungsleitung obliegt dem 1. Kreisbeigeordneten Michael Mahlert, der sich freut, dass die Stelle der Gemeindeschwester plus für die Stadt Neuwied neu besetzt werden konnte.Foto: Kreis Neuwied

Kreis Neuwied. Bereits seit Juni ist Birgit Boos als Nachfolgerin von Christa Reutelsterz als Fachkraft im Projekt Gemeindeschwester plus tätig. Unterstützung erhält sie seit August 2019 von der examinierten Pflegefachkraft Heike Chandoni. Die beiden Fachkräfte teilen sich eine Vollzeitstelle und beraten hochbetagte Menschen ohne Pflegebedarf in der Stadt Neuwied, damit sie so lange wie möglich in ihrem Zuhause leben können. Die Beratung findet kostenlos und auf Wunsch bei den Seniorinnen und Senioren zuhause statt.

Wie die Einarbeitungsphase derzeit gestaltet wird und welche Projekte für die Zukunft geplant sind, berichteten die beiden Gemeindeschwestern plus bei der letzten Regionalen Projektgruppensitzung des Landkreises Neuwied. Auch die Gemeindeschwestern plus am Pflegestützpunkt Linz, Roswitha Rosenmüller und Brigitte Siebenmorgen, die für die VGs Linz, Unkel, Bad Hönningen und Rengsdorf-Waldbreitbach zuständig sind, berichteten von den aktuellen Entwicklungen für ihre Region.

Aufgrund der Fusion der ehemaligen Verbandsgemeinden Rengsdorf und Waldbreitbach steht das Angebot mittlerweile allen hochbetagten Seniorinnen und Senioren der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach, die noch nicht pflegebedürftig sind, zur Verfügung. Um das Angebot auch in der Region Rengsdorf bekannt zu machen, bieten die Gemeindeschwestern plus jeden 2. Dienstag im Monat eine Sprechstunde in der Verbandsgemeindeverwaltung in Rengsdorf an. Des Weiteren wird es in Kooperation mit dem Pflegestützpunkt Puderbach eine Veranstaltung im Rahmen der landesweiten Demografiewoche geben, berichten Rosenmüller und Siebenmorgen in der Regionalen Projektgruppensitzung.

Ziel der Projektgruppe ist die Steuerung auf regionaler Ebene. So wurde unter anderem angeregt, das Beratungsgebiet auszuweiten, sodass die Gemeindeschwestern plus am Pflegestützpunkt Neuwied I auch für die Stadtteile von Neuwied zuständig sind. Die Sitzungsleitung obliegt dem 1. Kreisbeigeordneten Michael Mahlert, der sich freut, dass die Stelle der Gemeindeschwester plus für die Stadt Neuwied, nachdem Frau Reutelsterz in den Ruhestand eingetreten ist, neu besetzt werden konnte. Das Projekt wird bis Ende 2020 aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz gefördert und vom Landkreis Neuwied unterstützt.

Bürgerinnen und Bürger, die das kostenlose und präventive Beratungsangebot in Anspruch nehmen möchten, können die Gemeindeschwestern plus telefonisch oder per Mail kontaktieren. Ältere, nicht pflegebedürftige Menschen aus der Stadt Neuwied können sich vertrauensvoll an die (0 26 31) 9 39 11 31 wenden oder per Mail an: gemeindeschwester@awo-sz-brauhaus.de.

Die Gemeindeschwestern plus für die VGs Bad Hönningen, Linz, Unkel und Rengsdorf-Waldbreitbach sind telefonisch unter der (0 26 44) 4 06 33 00 und via Mail unter roswitha.rosenmueller@caritas-sozialstation-rhein-wied.de und brigitte.siebenmorgen@caritas-sozialstation-rhein-wied.de zu erreichen.

Pressemitteilung

Kreis Neuwied

Wie die Einarbeitungsphase der Gemeindeschwestern plus derzeit gestaltet wird und welche Projekte für die Zukunft geplant sind, berichteten die beiden Gemeindeschwestern plus bei der letzten Regionalen Projektgruppensitzung des Landkreises Neuwied. Die Sitzungsleitung obliegt dem 1. Kreisbeigeordneten Michael Mahlert, der sich freut, dass die Stelle der Gemeindeschwester plus für die Stadt Neuwied neu besetzt werden konnte.Foto: Kreis Neuwied

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