CDU setzt sich im Rat geschlossen für Renovierung der Kunstrasenplätze ein
Fußballer können sich freuen
Wachtberg. „Fußball ist unser Leben“ – hat die deutsche Nationalmannschaft vor gut 40 Jahren zur WM gesungen. Die Sportler des SV Wachtberg und des FC Pech können nun das Lied aus voller Überzeugung weiter mitsingen. Denn der Rat der Gemeinde Wachtberg hat in seiner letzten Sitzung einstimmig die finanzielle Unterstützung beider Clubs bei der Erneuerung ihrer Kunstrasenplätze beschlossen. Beide Vereine hatten die ersten Kunstrasenplätze in der Gemeinde in Eigenregie hergestellt. Nun sind diese so marode, dass sie unbespielbar sind. „Wenn man bedenkt, dass beide Vereine jeweils mehr als 700 Mitglieder haben, können wir diese angesichts der tollen Arbeit, die dort geleistet wird - gerade auch mit Kindern und Jugendlichen - nicht einfach im Regen stehen lassen,“ argumentierte die CDU-Fraktion einhellig. Dem schlossen sich alle anderen Fraktionen an.
Die Gemeinde finanziert die Gesamtbaumaßnahme zunächst für beide Vereine. Dabei wird ein einmaliger Zuschuss aus der Sportpauschale berücksichtigt. Danach wird die Sportpauschale nicht mehr für die beiden neuen Kunstrasenplätze genutzt. Der FC Pech und der SV Wachtberg zahlen zur Refinanzierung eine monatliche Nutzungspauschale an die Gemeinde.
„Das hat den Vorteil“, so erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Christoph Fiévet, „dass die Sportpauschale dann wieder komplett für die Clubs verwendet werden kann, die auch andere Sportarten als Fußball betreiben und entsprechende Anträge an die Gemeinde stellen. Diese Art der Finanzierung bietet die nötige Transparenz und Grundlage dafür, auch zukünftig eine Gleichbehandlung zu ermöglichen, wenn andere Wachtberger Vereine ihre Kunstrasenplätze erneuern müssen.“ Selbstverständlich sorgen der FC Pech und der SV Wachtberg weiterhin in Eigenleistung auch für die Pflege der neuen Plätze.
Neben der Finanzspritze für die beiden Vereine gibt es noch einen Pluspunkt bei der Rasen-Renovierung in Berkum und Pech: Der neue Belag wird deutlich umweltfreundlicher und reduziert auch das Verletzungsrisiko.
Pressemitteilung
CDU Ratsfraktion Wachtberg

Früher haben wir auf Asche gespielt. Jaja, früher... Ein paar Vereine hatten Rasenplätze, das war schon Luxus. Heute werden überall für 6 oder 7stellige Beträge Kunststoffplätze gebaut, die alle paar Abende mal genutzt werden, nach paar Jahren ersetzt werden müssen, und gleichzeitig sollen wir Plastik sparen oder meiden wo es nur geht. Aber jeder noch so unterklassige Fussballspieler kann den Ball nicht mehr treffen, wenn er nicht über Kunststoff laufen darf. Ich wundere mich, dass diese Entwicklung nicht viel stärker in der Politik diskutiert wird. Jaja, manchmal dürfen sogar die Kindermannschaften auf den teuren Plastikplatz, also muss man das ja gut finden.