Politik | 22.03.2021

„Zukunft für Straßenhaus“

Gebt Jahrsfeld den Tunnel!

Tunnel stellen flächen- und artenbezogenen Naturschutz dar

Jahrsfeld. Die Pläne für die Ortsumgehung Straßenhaus waren stets umstritten. Schon 1997 verhinderte der Ortsgemeinderat im Verbund mit dem Straßenneubauamt einen Tunnel mit ca. 300 Meter Länge innerhalb einer 1.500 Meter langen Ostumgehung über den Ortsteil Jahrsfeld. Diese wäre fast die Hälfte kürzer gewesen als die aktuelle Planung mit 2.835 Metern. Angeblich wollte man Widerstände der Anwohner gegen den Tunnel unter der Wohnbebauung vermeiden und die Siedlungsränder schützen – laut Raumordnungsentscheid (ROE). Das hat damals ein Bürgermeister als Laie ohne Fachwissen und Planungskompetenz entschieden mit der Anmerkung, diese Variante sei topografisch schwierig. So steht es ungeprüft übernommen im ROE. Tunnellängen von 550 Meter und 700 Meter wurden diskutiert. Schon damals wurde manipuliert – wie auch 2015 mit der Tunnelstudie, die mit 1.200 Metern Tunnellänge übertreibt. Für offenen Ausbau waren 950 Meter Tunnel im Gespräch. Auch diese Lösung wurde verworfen, weil es keine Umleitung für den Verkehr in der Bauzeit gäbe. Die Straßenbaubehörde wollte keine vergleichende Prüfung der Eingriffsvermeidung der oben genannten Alternativen, diese wären zu Ungunsten der jetzt favorisierten Linie A ausgefallen. Die laut ROE prognostizierten 19,8 Mio. DM hätten 1997 ausgereicht, um diese kürzeste und umweltschonendere Ostumgehung zu realisieren. Der jetzt zuständige Landesbetrieb Mobilität (LBM) hatte und hat das Recht und die Pflicht auf Abwägung, die Bürger*innen erwarten eine objektive Abwägung, wie es das Gesetz vorschreibt! Politiker, Gemeinde, LBM und Jahrsfelder Mitbürger*innen sollten zur Kenntnis nehmen, dass ein Tunnel, wie von der Bürgerinitiative gefordert, jegliche Fehlentscheidungen seit 1997 heilt und alle Bürger*innen sowie beide Siedlungsränder schützt! Tunnel stellen flächen- und artenbezogenen Naturschutz dar!

Uwe Thormann, Mitglied der
BI „Zukunft für Straßenhaus“

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