Kreisverband der AfD Ahrweiler
Gedanken zum zweiten Gedenktag der Flutkatastrophe im Ahrtal
Kreis Ahrweiler. „Vor zwei Jahren hat eine zerstörerische Flut das Ahrtal und Teile der Eifel fast völlig verwüstet. 136 Menschen hat sie das Leben gekostet, ein Mensch wird noch immer vermisst. Rheinland-Pfalz trauert um die Toten, fühlt mit den Angehörigen und steht an der Seite der Betroffenen“. Zitat von der amtierenden Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, vor ausgesuchtem Publikum im Kurpark von Bad Neuenahr.
Wohltemperierte Worte der Erinnerung. Doch Gedenktage bieten gleichzeitig die Gelegenheit, sich der Dinge zu erinnern, die man heute gerne in Vergessenheit bringen würde.
Seinerzeit befand sich Deutschland in der heißen Wahlkampfphase zur Konstituierung des neuen Bundestages. Alle Parteien übertrafen sich mit Wahlversprechungen, um so um die Gunst der Wählerstimmen buhlen zu können, in der Hoffnung der Politik der 16- jährigen Ära von Angela Merkel ein Ende zu bereiten, die über unser Land, mit bleiender Mattigkeit ein Tuch aus Mehltau der Handlungsunfähigkeit gelegt hatte. Es bleibt die Erinnerung an die bedrohlich aufziehende Wetterlage am Mittelrhein, der Eifel und Hunsrück. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach ist in Deutschland die einzig amtliche Institution, die Unwetterwarnungen bundesweit veröffentlichen darf. Die verantwortlichen diensthabenden Beamten sind ihrer Pflicht nachgekommen und haben rechtzeitig eine Unwetterwarnung mit Katastrophenpotenzial herausgegeben, nachdem in der Zentrale erkannt worden ist, dass sich über unserer Heimat eine Unwetterzelle gigantischen Ausmaßes aufbauen würde.
Wir erinnern uns, dass in jener Zeit Anna Spiegel Umweltministerin in Rheinland-Pfalz war, die mit der Ausfüllung des Amtes fachlich überfordert war, sich lieber Urlaubsplänen zugewandt hatte, um wie „Gott in Frankreich“, in Frankreich sich der Muße der Erholung hinzugeben, anstatt gemeinsam mit Malu Dreyer unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Verzögern, mit der ausgesprochenen Warnung aus Offenbach einen Krisenstab einzurichten, um so zwar nicht das Unwetter verhindern, aber dafür um Menschenleben im Vorfeld retten zu können.
Nun sind heute 2 Jahre vergangen, vieles wird vergessen, aber wir wollen weiter den Gedenktag nutzen, um zu erinnern und kritische Fragen zu stellen.
In Erinnerung bleiben die vielen Menschen, die uneigennützig geholfen haben, beispielsweise Helfer wie Herr Wipperfürth, er und seine Männer haben unerschrocken auf eigene Kosten und Gefahren, den Menschen Hilfe im Ahrtal angedeihen lassen, mit schwerem Gerät die Schlammberge beseitigt. Mit dem Einsetzen ihrer couragierten Hilfe haben sie gleichzeitig die Schwächen des Regierungssystems, auch Versäumnisse der damals amtierenden Umweltministerin Anne Spiegel von den Grünen/Bündnis 90 schonungslos durch ihr Handeln aufgedeckt, auch weil Wipperfürth sich über Anordnungen der staatlichen Obrigkeit hinweggesetzt hatte. Weil er sich der Obrigkeit widersetzt hatte, wurde Wipperfürth diffamiert, diskreditiert und der rechten politischen Ecke zugeordnet. Wahlkampf mitten in der Katastrophe, statt dem mitmenschlichen Handeln von ihm mit Empathie zu begegnen.
Vor Kurzem war auch die Event-Managerin Nicole Schober, alias „Missy Motown“, ein aktuelles Thema in den Medien, die im Wesentlichen nichts geleistet hat, außer einem paar wohlfeilenden, mitfühlenden Wort für die Bevölkerung ausgesprochen zu haben, sich aber politisch derart ins Rampenlicht hat drängen können, um so die Voraussetzungen zu schaffen, mit schweren Orden behängt und zusätzlich mit millionenschweren Aufträgen aus Landesmitteln für ihre propagandistische Arbeit belohnt werden konnte. Diese Dame passt in das politische Leitbild der woken Regenbogenkultur, die es bedingungslos zu unterstützen gilt und Macher wie Wipperfürth eben nicht.
Die Wunden der Betroffenen sind bis heute nicht geheilt, sie können auch nicht heilen, werden immer wieder aufgerissen, weil der Staat, sprich die Regierung Malu Dreyer weiterhin grandios versagt. Die Unterstützung die einst, nach dem Gedenkgottesdienst im altehrwürdigen Dom zu Aachen, es war Wahlkampf, vollmundig auch vom amtierenden Bundespräsidenten öffentlich ausgelobt worden ist, wir erinnern uns an ein sinngemäß wiedergegebenes Zitat: „ Deutschland wird Euch nicht vergessen, Deutschland wird Euch nicht im Stich lassen, keiner wird zurückgelassen werden“, doch wie sieht es aus, nun hinterher?
2/3 des Ahrtales sind noch nicht wiederaufgebaut. Man verzettelt sich im politischen „Kleinklein“ der Paragraphen, verweigert den Menschen unbürokratische Unterstützung. Wir leben im besten Deutschland, eben.
Pressemitteilung
Kreisverband der AfD Ahrweiler
