Politik | 25.07.2023

Kreisverband der AfD Ahrweiler

Gedanken zum zweiten Gedenktag der Flutkatastrophe im Ahrtal

Kreis Ahrweiler. „Vor zwei Jahren hat eine zerstörerische Flut das Ahrtal und Teile der Eifel fast völlig verwüstet. 136 Menschen hat sie das Leben gekostet, ein Mensch wird noch immer vermisst. Rheinland-Pfalz trauert um die Toten, fühlt mit den Angehörigen und steht an der Seite der Betroffenen“. Zitat von der amtierenden Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, vor ausgesuchtem Publikum im Kurpark von Bad Neuenahr.

Wohltemperierte Worte der Erinnerung. Doch Gedenktage bieten gleichzeitig die Gelegenheit, sich der Dinge zu erinnern, die man heute gerne in Vergessenheit bringen würde.

Seinerzeit befand sich Deutschland in der heißen Wahlkampfphase zur Konstituierung des neuen Bundestages. Alle Parteien übertrafen sich mit Wahlversprechungen, um so um die Gunst der Wählerstimmen buhlen zu können, in der Hoffnung der Politik der 16- jährigen Ära von Angela Merkel ein Ende zu bereiten, die über unser Land, mit bleiender Mattigkeit ein Tuch aus Mehltau der Handlungsunfähigkeit gelegt hatte. Es bleibt die Erinnerung an die bedrohlich aufziehende Wetterlage am Mittelrhein, der Eifel und Hunsrück. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach ist in Deutschland die einzig amtliche Institution, die Unwetterwarnungen bundesweit veröffentlichen darf. Die verantwortlichen diensthabenden Beamten sind ihrer Pflicht nachgekommen und haben rechtzeitig eine Unwetterwarnung mit Katastrophenpotenzial herausgegeben, nachdem in der Zentrale erkannt worden ist, dass sich über unserer Heimat eine Unwetterzelle gigantischen Ausmaßes aufbauen würde.

Wir erinnern uns, dass in jener Zeit Anna Spiegel Umweltministerin in Rheinland-Pfalz war, die mit der Ausfüllung des Amtes fachlich überfordert war, sich lieber Urlaubsplänen zugewandt hatte, um wie „Gott in Frankreich“, in Frankreich sich der Muße der Erholung hinzugeben, anstatt gemeinsam mit Malu Dreyer unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Verzögern, mit der ausgesprochenen Warnung aus Offenbach einen Krisenstab einzurichten, um so zwar nicht das Unwetter verhindern, aber dafür um Menschenleben im Vorfeld retten zu können.

Nun sind heute 2 Jahre vergangen, vieles wird vergessen, aber wir wollen weiter den Gedenktag nutzen, um zu erinnern und kritische Fragen zu stellen.

In Erinnerung bleiben die vielen Menschen, die uneigennützig geholfen haben, beispielsweise Helfer wie Herr Wipperfürth, er und seine Männer haben unerschrocken auf eigene Kosten und Gefahren, den Menschen Hilfe im Ahrtal angedeihen lassen, mit schwerem Gerät die Schlammberge beseitigt. Mit dem Einsetzen ihrer couragierten Hilfe haben sie gleichzeitig die Schwächen des Regierungssystems, auch Versäumnisse der damals amtierenden Umweltministerin Anne Spiegel von den Grünen/Bündnis 90 schonungslos durch ihr Handeln aufgedeckt, auch weil Wipperfürth sich über Anordnungen der staatlichen Obrigkeit hinweggesetzt hatte. Weil er sich der Obrigkeit widersetzt hatte, wurde Wipperfürth diffamiert, diskreditiert und der rechten politischen Ecke zugeordnet. Wahlkampf mitten in der Katastrophe, statt dem mitmenschlichen Handeln von ihm mit Empathie zu begegnen.

Vor Kurzem war auch die Event-Managerin Nicole Schober, alias „Missy Motown“, ein aktuelles Thema in den Medien, die im Wesentlichen nichts geleistet hat, außer einem paar wohlfeilenden, mitfühlenden Wort für die Bevölkerung ausgesprochen zu haben, sich aber politisch derart ins Rampenlicht hat drängen können, um so die Voraussetzungen zu schaffen, mit schweren Orden behängt und zusätzlich mit millionenschweren Aufträgen aus Landesmitteln für ihre propagandistische Arbeit belohnt werden konnte. Diese Dame passt in das politische Leitbild der woken Regenbogenkultur, die es bedingungslos zu unterstützen gilt und Macher wie Wipperfürth eben nicht.

Die Wunden der Betroffenen sind bis heute nicht geheilt, sie können auch nicht heilen, werden immer wieder aufgerissen, weil der Staat, sprich die Regierung Malu Dreyer weiterhin grandios versagt. Die Unterstützung die einst, nach dem Gedenkgottesdienst im altehrwürdigen Dom zu Aachen, es war Wahlkampf, vollmundig auch vom amtierenden Bundespräsidenten öffentlich ausgelobt worden ist, wir erinnern uns an ein sinngemäß wiedergegebenes Zitat: „ Deutschland wird Euch nicht vergessen, Deutschland wird Euch nicht im Stich lassen, keiner wird zurückgelassen werden“, doch wie sieht es aus, nun hinterher?

2/3 des Ahrtales sind noch nicht wiederaufgebaut. Man verzettelt sich im politischen „Kleinklein“ der Paragraphen, verweigert den Menschen unbürokratische Unterstützung. Wir leben im besten Deutschland, eben.

Pressemitteilung

Kreisverband der AfD Ahrweiler

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Bertram: Das ist mittlerweile der 4. Bus der von dieser Marke vollkommen ausbrennt. Des Weiteren berichte die Rhein Zeitung darüber, dass der VREM 37. Busse der ersten Generation vorsichtshalber außer betrieb...
  • Fabian F: Nichts Neues gefühlt ein Bus pro Woche
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Image Anzeige
Dauerauftrag Imageanzeige
Wohnträume
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Sonderseite Geschäftsführungswechsel
Anzeige Radiologie & Nuklearmedizin
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür, 19.04.26
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür, 19.04.26
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: ROB
115

Jugendliche um drei Uhr nachts von Polizei angehalten

11.04.: Bad Ems: 15- und 13-Jähriger unternehmen nächtliche Spritztour mit Auto

Bad Ems. In den frühen Morgenstunden des 11.04.2026, gegen 03:00 Uhr, wurde durch eine Streifenwagenbesatzung nach einem Hinweis von Zeugen ein Pkw im Stadtgebiet Bad Ems, im Bereich der Straße Am Weißen Stein, kontrolliert. Hierbei wurde festgestellt, dass der Fahrzeugführer erst 15 Jahre alt und demnach nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Sein Beifahrer war nochmals zwei Jahre jünger.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Daueranzeige 2026
Wir helfen im Trauerfall
Wir helfen im Trauerfall
Imageanzeige - Dauerauftrag
Titelanzeige KW 15
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 // Wohnträume MYK
Wohnträume
Werksverkauf Anhausen
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Koblenzer Kneipengeschichten
Wohnträume - Wohnen und Garten im Blick
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten -bitte beim Text vom Gartenmarkt
Blütenfest
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Rückseite
10 Jahre Bella Vita Frauenfitness
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür, 19.04.26