Neubau von Kindergärten in Heimerzheim und Buschhoven
Geeignete Bauflächen werden geprüft
Swisttal. Die Fraktionen im JSKS waren sich einig, dass der Standort Kammerfeld für den Neubau eines Kindergartens in Heimerzheim der geeignetste Platz sei, da eine dezentrale Lösung in der Gesamtbetrachtung einen großen Bereich des Ortes abdecken würde. Zudem sei die Verkehrssituation an der Viehtrifft, die alternativ in Erwägung gezogen wurde, äußert schwierig. Eine Sanierung des alten Klosters sei aus Kostengründen und mangels Nachhaltigkeit nicht geeignet. Zum Erwerb eines Grundstücks im Kammerfeld sollen daher die für die Sanierung des Alten Klosters bereits im Haushalt vorgesehenen Haushaltsmittel eingesetzt werden, so das Ergebnis der Diskussion.
In Buschhoven solle nach Auffassung der BfS ein Kindergartenneubau dort geplant werden, wo gegenwärtig das Seniorenheim und das Betreute Wohnen vorgesehen seien. Diesen Vorschlag lehnte die CDU ab, da der Bau des Seniorenheims auf diesem Terrain bereits beschlossene Sache und nicht verhandelbar ist. Bei einer geplanten Fläche von 3.000m² sei nach Auffassung der CDU auch ein Integrationsmodell mit dem Kindergarten nicht realisierbar. „Die Buschhovener Bevölkerung erwartet seit Langem den Bau des Seniorenheims. Daneben seien bereits alle in Frage kommenden Grundstücke auf dem alten Sportplatzgelände vermarktet“, so die Beigeordnete der Gemeinde Swisttal, Petra Kalkbrenner. Aufgrund seiner zentralen Lage und der Verfügbarkeit von Bauflächen sei insofern insbesondere der Fienacker ein idealer Standort, der zudem zwischen Buschhoven und Morenhoven liege, ergänzte Tanja Pleßer. „Dadurch wäre nicht nur einer guten Erreichbarkeit aus beiden Orten genüge getan, auch ein zusätzliches Verkehrsaufkommen würde den Ort nicht weiter belasten. Auf Vorschlag der CDU-Fraktion soll seitens der Verwaltung aber zusätzlich auch die Fläche gegenüber dem Bolzplatz im zukünftigen Baugebiet Buschhoven 03 geprüft werden. „Für den Grundstückserwerb in Buschhoven käme der Verkauf von Teilflächen der Friedhofserweiterungsfläche in Morenhoven in Betracht, für die es bereits Interessenten gibt“, so Pleßer weiter. Aus dem Verkauf des vorhandenen Montessori-Gebäudes sowie des Gewerbegrundstücks ließe sich zusammen mit möglichen Bundeszuschüssen eine gesicherte Finanzierung für den Kindergartenbau erreichen.
Pressemitteilung der CDU Swisttal
