Politik | 01.02.2017, 11:04 Uhr

Röttgen ruft zur Teilnahme am „Red Hand Day“ auf

Gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten

Norbert Röttgen hofft auf viele „Rote Hände“

Region. Um auf den Missbrauch von Kindern als Soldaten aufmerksam zu machen, findet jährlich am 12. Februar der internationale Tag gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten statt - der „Red Hand Day“. Tausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene beteiligen sich in vielen Ländern der Welt jedes Jahr an dieser Aktion, indem sie rote Handabdrücke sammeln und an Politiker übergeben.

Worum geht es? Kinder unter 18 Jahren dürfen in Kriegen und Konflikten nicht als Soldaten eingesetzt werden. Seit dem 12. Februar 2002 verbietet ein Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention diesen Missbrauch. Trotzdem gibt es weltweit nach Schätzungen der Vereinten Nationen rund 250.000 Kindersoldaten. In fast allen bewaffneten Konflikten werden derzeit Kinder als Soldaten eingesetzt, unter anderem, weil sie billig und leicht manipulierbar sind. Die meisten Kinder werden von nicht-staatlichen bewaffneten Gruppen missbraucht, wie in Kolumbien oder Syrien. Es gibt aber auch Regierungsarmeen, zum Beispiel im Sudan oder in Burma, die Minderjährige in Kämpfen einsetzen.

Norbert Röttgen: „Ich unterstütze den „Red Hand Day“ mit großer Überzeugung und möchte Kinder und Jugendliche in meinem Wahlkreis ermuntern, sich an dem Aktionstag zu beteiligen.“

Wie das geht? Gebraucht werden nur rote Fingerfarbe und Papier. Handabdrücke können in Schulklassen, Jugendeinrichtungen, in Kommunions- und Konfirmationsgruppen, in Vereinen oder einfach auf der Straße gesammelt werden.

Norbert Röttgen: „Ich freue mich, wenn mir nach dem 12. Februar möglichst viele „rote Hände“ zugeleitet werden. Diese werde ich dann mit nach Berlin nehmen. Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages schickt die gesammelten roten Handabdrücke an die UN-Sonderbeauftragte für Kinder und bewaffnete Konflikte, Leila Zerrougui, als Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

Wer sich beteiligen möchte, melde sich bitte im Wahlkreisbüro von Norbert Röttgen, Tel. (0 22 23) 7 31 68) oder per Mail norbert.roettgen.wk@bundestag.de.

Pressemitteilung Wahlkreisbüro

Dr. Norbert Röttgen

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