Flüchtlingshilfe der Gemeinde Wachtberg

Gemeinsam auf der Apfelroute unterwegs

Gemeinsam auf
der Apfelroute unterwegs

(v.l.n.r.) Dr. Barbara Gunst-Assimenios (Swisttal), Joana Sam-Cobbah (Kreissportbund des Rhein-Sieg-Kreises) und Katja Ackermann (Wachtberg). Foto: Gemeinde Wachtberg/ka

22.09.2020 - 16:18

Swisttal/Wachtberg. Auf dem Campus Klein Altendorf herrschte buntes Treiben. Swisttaler und Wachtberger Fahrradfahrer*innen trafen sich dort zu einem unter Corona-Sicherheitsbedingungen gemeinsamem Picknick. Vorausgegangen war das Geschenk von 37 Fahrrädern der Gemeinde Swisttal zum Nikolaustag 2019 an die Flüchtlingshilfe der Gemeinde Wachtberg. Reiner Lanzrath aus Swisttal hatte für Wachtberg diese gebrauchten, zum Teil weggeworfenen Fahrräder wieder verkehrstüchtig gemacht. Und dies war der Beginn eines gemeinsamen Projektes. Organisiert wurde die gemeinsame Fahrradtour von Dr. Barbara Gunst-Assimenios (Integrationsbeauftragte der Gemeinde Swisttal), Joana Sam-Cobbah (Referentin für „Integration durch Sport“ beim Kreissportbund des Rhein-Sieg-Kreises) und Katja Ackermann (Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde Wachtberg). Die Fahrradfahrer*innen aus Wachtberg, die nun zum Teil auf den damals geschenkten Fahrrädern am Samstag dabei waren, wurden von Bürgermeisterin Renate Offergeld in Berkum begrüßt und mit guten Wünschen auf ihre circa zwölf Kilometer lange Tour verabschiedet. Dreizehn Wachtberger*innen fuhren durch Wachtberg, vorbei an Apfelplantagen, durch Wiesen und Felder in Richtung Meckenheim. Der jüngste Teilnehmer - Hamzah (sieben Jahre) kam mit seiner Familie vor zwei Jahren aus Syrien nach Wachtberg. Mit dabei waren auch seine Schwester Marwa, sein Bruder Tariq und sein Vater Monzer. Im Dezember 2019 hatte Ali Al Ali die Fahrräder in Swisttal abgeholt, und natürlich war auch er mit seinen Kindern Mustafa, Safa und Suad mit am Start. Lachen, Gespräche und eine Mischung aus Sonne und Wolken begleiteten die Wachtberger. Auf dem Campus Klein Altendorf trafen sich dann die etwa 23 Swisttaler Fahrradfahrer*innen mit den Wachtbergern*innen zu einem gemeinsamen Picknick. Dieses wurde ausgerichtet vom Café „Auszeit“ aus Rheinbach und ein „Mmmh“ bestätigte den Anblick – es schmeckte großartig! Es kam zwar ein wenig Regen und Wind auf, aber die Stimmung vor Ort war entspannt und gut, es wurde gegessen, Ball gespielt und vor allem gelacht und geredet. Jeder Fahrradfahrer bekam von dem Organisationsteam eine Teilnehmerurkunde und einen Beutel mit wichtigen Informationen zur Apfelroute und natürlich einem Apfel überreicht. Danach ging es wieder zurück – für die einen nach Swisttal, für die anderen nach Wachtberg. Ein großes Dankeschön für die Unterstützung gilt dem Programm „Integration durch Sport“ des Kreissportbundes Rhein-Sieg für die Kostenübernahme, dem Cafe „Auszeit“ in Rheinbach für das tolle Picknick, dem Rhein-Voreifel-Tourismus e.V. für die Unterstützung und Bereitstellung von Karten und Materialien zur Apfelroute und den Fahrradfahrern*innen, die diesen Tag zu dem gemacht haben, was er war – schön!!!

„Das war so schön! Wann machen wir das nochmal?“ so fragten Suad und Safa Al Ali nach der Tour. Die Organisatoren sind sich einig. Pressemitteilung

Gemeinde

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Kommentare
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.
Michael Friscg:
@Antje Schulz: Die Forderung nach einer Maskenpflicht stammt von Anfang März. Zu diesem Zeitpunkt war sie durchaus berechtigt. Und vor allem war sie auf professionelle Masken bezogen. Das, was die meisten Leute jetzt benutzen, wird auch von Experten als wenig bis gar nicht hilfreich bezeichnet. Heute sogar vom Präsidenten der Bundesärztekammer:https://www.welt.de/vermischtes/article218369132/Corona-Aerztepraesident-zweifelt-an-Alltagsmasken-Kritik-von-Lauterbach. (Link von der Redaktion entfernt) Hinzu kommt, dass das Tragen im Unterricht noch einmal eine ganz andere Frage ist. Denn es ist eine enorme Belastung für unsere Kinder, stundenlang mit einer Maske in der Schule sitzen zu müssen, obwohl nachgewiesen ist, dass die Schulen keine Infektionstreiber sind. Das grenzt an Körperverletzung! Den Widerspruch, den Sie zu konstruieren versuchen, gibt es jedenfalls definitiv nicht!
Gabriele Friedrich:
In Deutschland gibt es zumindest derzeit keinen Grund zum feiern. Es ist mir unbegreiflich, das die Leute nicht die Zeit nutzen um zu Hause mal was zu machen. Es gibt so viel zu tun ...packt es an und bleibt daheim. Egoismus schlägt irgendwann zurück, wenn die Feiernasen selber dran kommen und krank werden.

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
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