Politik | 08.03.2022

Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverband Ahrweiler

Gemeinsam für Nonnenwerth

Drohende Schließung war Thema auf einem digitalen Arbeitstreffen der Grünen mit Pia Schellhammer, MdL und Bürgermeister Ingendahl

Im Nachgang zur digitalen Runde trafen sich die Grünen von beiden Seiten des Rheins auf der Insel Grafenwerth zu einem kurzen persönlichen Gedankenaustausch (vorn von rechts Ann-Kathrin Schrepfer, Derya Gür-Seker und Stefani Jürries).  Foto: privat

Remagen. „Die von der Schule organisierte Lichterandacht hat mir noch einmal deutlich gemacht, wie traurig die Situation gerade für die Schüler*innen ist“, bekennt Ann-Kathrin Schrepfer, Sprecherin der Grünen im Kreis Neuwied. „Ich habe selbst Kinder, der Gedanke an ihre Gefühle, wenn sie, gerade in diesem sensiblen Alter, aus ihrer haltgebenden Klassengemeinschaft gerissen würden, macht mich sehr betroffen.“

Dr. Gür-Seker vom Ortsverband Bad Honnef und dortige Landtagskandidatin erklärte auch als dreifache Mutter: „Es ist uns wichtig, den Schüler*innen und der Elternschaft unsere Anerkennung für die gewaltigen Bemühungen und ihr außerordentliches Engagement, für den Erhalt der Schule auszusprechen. Nonnenwerth steht für eine Lernkultur, die von Solidarität, Toleranz und Ermutigung zu kritischem Denken geprägt ist. Werte, die auch zur DNA Grüner Bildungspolitik gehören.“

In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die Grünen Herrn Soliman auf, endlich an den Verhandlungstisch zurückzukehren und sich seiner großen Verantwortung für die Schulgemeinschaft bewusst zu werden. Denn die rechtlichen Handlungsmöglichkeiten sind insbesondere durch das Privatschulgesetz Rheinland-Pfalz begrenzt, wie auch Pia Schellhammer, Bildungspolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion klarstellte. „Die Grünen in Remagen haben alle Vermittlungsversuche durch den Kreis und die Stadt Remagen aufmerksam begleitet sowie die Resolution des Remagener Stadtrates unterstützt, die eine Änderung des Flächennutzungsplans ausschließt“, fasst Stefani Jürries, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat Remagen die bisherigen Bemühungen zusammen. „Die Insel kann laut den aktuellen Vorgaben des Flächennutzungsplans nur als Schule bzw. für kirchliche oder sportliche Zwecke genutzt werden“, ergänzte der Remagener Bürgermeister Björn Ingendahl.

Die Grünen setzen sich dafür ein, dass die Privatschule Nonnenwerth auch weiterhin Unterstützung durch die Kreisverwaltung beispielsweise beim Brandschutz bekommt. Außerdem werden sich die Grünen gemeinsam beim Land Rheinland-Pfalz für eine intensive und aktive Beratung in Bezug auf einen möglichen Trägerwechsel engagieren. „Das Wohl der Kinder muss im Vordergrund stehen“, sind sich die Grünen aus Remagen, Unkel und Bad Honnef mit Schellhammer und Ingendahl einig. Pressemitteilung

Bündnis 90/ Die Grünen

Kreisverband Ahrweiler

Im Nachgang zur digitalen Runde trafen sich die Grünen von beiden Seiten des Rheins auf der Insel Grafenwerth zu einem kurzen persönlichen Gedankenaustausch (vorn von rechts Ann-Kathrin Schrepfer, Derya Gür-Seker und Stefani Jürries). Foto: privat

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Kommentare
10.03.202212:48 Uhr
Gabriele Friedrich

[[[In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die Grünen Herrn Soliman auf, endlich an den Verhandlungstisch zurückzukehren und sich seiner großen Verantwortung für die Schulgemeinschaft bewusst zu werden. Denn die rechtlichen Handlungsmöglichkeiten sind insbesondere durch das Privatschulgesetz Rheinland-Pfalz begrenzt, wie auch Pia Schellhammer, Bildungspolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion klarstellte. „]]]]Und genau da liegt EUER Fehler , Herrn Soliman (sei man für,gegen oder mit ihm) hat man nicht "aufzufordern". Man kann ihn allenfalls "bitten" -ob er sich noch mal die Sache überlegt. Euer Druck ist es, der ihn vertreibt. Wieviel Briefe soll er denn noch lesen ? Meint ihr denn, das der Mann nichts zu tun hat. Dann die vielen Klagen, andere Besprechungen und die ISR dazu, die eigene Familie und Kinder. ( Es geht hier nicht um mögen oder nicht mögen ) Es müssen Fehler eingestanden werden, auch von den Eltern/Verein. Verantwortlich muss er nur für sich selbst sein !

10.03.202212:29 Uhr
Gabriele Friedrich

jaja- bla bla.- ist schon toll, so ne Eigenwerbung einer Partei.
Dann macht mal "hinne" ! Schon auf die Uhr gesehen?
In guten 3 Monaten ist Land unter !

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