Swisttaler Tafel mit neuem Laden
Gisela Hein bringt Brot und Salz zur Einweihung
Im Schnitt sind sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ehrenamtlich im Einsatz
Swisttal. Die Swisttaler Tafel hat ihre neuen Räume an der Vorgebirgsstraße im Heimerzheimer Ortskern bezogen. Einer guten alten Tradition folgend hatte Gisela Hein, Bürgermeisterkandidatin von SPD und Grünen, am Tag der ersten Ausgabe im neuen Laden Brot und Salz sowie eine Spende als Einweihungsgeschenk mitgebracht. Wochenlang haben die Mitglieder der Tafel renoviert und Kisten geschleppt. „Die Umzugsstrapazen haben sich gelohnt. Es ist richtig schön geworden und erinnert ein wenig an einen klassischen Tante-Emma-Laden“, meinte Gisela Hein, nach einer Führung durch die neuen Räumlichkeiten. Sie dankte dem Team um Bernie Kruse, die dienstags und donnerstags mit im Schnitt sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ehrenamtlich im Einsatz sind, um die rund 315 KundInnen, darunter 125 Familien und viele SeniorInnen, zu versorgen. Hinzu kommen Fahrer und weitere Helfer, die Waren akquirieren und transportieren; teilweise müssen dabei Kühlketten eingehalten werden. Hinter dem eigentlichen Tagesgeschäft stehe ein gewachsenes Netzwerk aus Unternehmen, Geschäften und anderen Tafeleinrichtungen, das mittlerweile gut funktioniere, wie die MitarbeiterInnen Gisela Hein erklärten. Hintergrund des Umzugs ist ein Verkauf des zuvor genutzten Hauses in der Kirchstraße in Heimerzheim. „Dort sollen zwischen Kirchstraße und Kölner Straße barrierefreie Wohnungen gebaut werden. Schräg gegenüber auf dem alten Plus-Gelände entsteht dann eine Senioreneinrichtung. Wann das Projekt genau startet, steht noch nicht fest. Nach Rücksprache mit der Projektleitung wird es demnächst eine Vorstellung des Konzeptes geben“, erklärte Gisela Hein, die sich für das Seniorenwohnprojekt im Heimerzheimer Ortskern starkmacht.
Pressemitteilung
Bürgermeisterkandidatin
Gisela Hein
