LSK gegen neue Quarzkiesgrube am Ortsrand von Straßfeld
Grube zu nah an Wohngebieten
Swisttal-Buschhoven. Weil Ziele der Landes- und Regionalplanung für den Abbau von oberflächennahen Bodenschätzen betroffen sind, beantragte der Landschaftsschutzverein Kottenforst (LSK) jetzt bei der Bergbaubehörde in Arnsberg, am Genehmigungsverfahren für den Quarzkiestagebau „Paul“ bei Straßfeld beteiligt zu werden. Wie zuvor schon beim Quarzkiestagebau Flerzheim nahe Buschhoven werde nun auch hier versucht, Zielsetzungen von Landes- und Regionalplanung auszuhebeln. Zur Sicherung der Versorgung von Wirtschaft und Bevölkerung mit einheimischen Bodenschätzen sieht der geltende Regionalplan Konzentrationszonen zu deren Abbau vor; Abgrabungen außerhalb dieser Zonen sollen dagegen unterbleiben. Für den bei Straßfeld vorkommenden Quarzsand- und Quarzkies ist der Regionalplan der Bezirksregierung Köln, Teilabschnitt Region Bonn/Rhein-Sieg maßgeblich, der für die beantragte Fläche keinen Bereich zum Abbau von Bodenschätzen ausweist. Vom Verstoß gegen den Regionalplan ganz abgesehen rücke die neu geplante Kiesgrube zudem viel zu nah an die beiden nächstgelegenen Ortschaften Straßfeld und Müggenhausen heran. Mit rund 140 Metern Abstand zum Dorfrand von Straßfeld unterschreite das Vorhaben deutlich die im Abstandserlass NRW genannte Empfehlung von 300 Metern. Die damit verbundenen jahrzehntelangen Beeinträchtigungen seien der ortsansässigen Bevölkerung nicht zuzumuten. Hinzu käme, dass sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Ortes bereits zahlreiche Tagebaue befinden. Die davon ausgehenden Kumulationswirkungen würden in jüngerer Zeit erfreulicherweise auch von den Genehmigungsbehörden verstärkt berücksichtigt, wie das Verfahren um den Abbau von hochreinem weißen Quarzkies im Raum Kottenforst/Ville gezeigt hätte. Der Vorstand des Landschaftsschutzvereins Kottenforst (LSK) lehnt die aktuellen Pläne für eine neue Kiesgrube bei Straßfeld deshalb entschieden ab. Er begrüßt, dass sich sowohl die Gemeinde Swisttal als auch die im Gemeinderat vertretenen Fraktionen einmütig gegen den beantragten Kiesabbau ausgesprochen haben.
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