SPD bittet Bürgermeister Banken, sich beim Kreis für eine weitere Klasse einzusetzen
Grundschule Merzbach soll nur eine 1. Klasse für Schuljahr 2021/22 bekommen
Rheinbach. Die Anzahl der Erstklässler, die im Schuljahr 2021/2022 insgesamt in Rheinbach eingeschult werden, reicht in diesem Jahr rein rechnerisch nicht aus, 12 erste Klassen an den Grundschulen einzurichten. Das bedeutet, dass in Merzbach nur eine erste Klasse eingerichtet werden soll. Für die Grundschule Merzbach sind aber 32 Kinder für das neue Schuljahr angemeldet, hinzukommen noch mindestens zwei weitere Kinder, die das Schuljahr wiederholen werden. Die maximale Klassenrichtzahl beträgt 29 Schülerinnen und Schülern. „Deshalb müssen einige Kinder aus den Höhenorten in der Kernstadt zur Schule gehen und die Klassengröße ist mit 29 Kindern immer noch so groß, dass die Corona-Abstandsregeln nicht einzuhalten sind“, erläutert die Ortsvorsteherin von Neukirchen, Monika Kerstholt die Situation.
Deshalb setzt sie sich für die Einrichtung einer weiteren ersten Klasse ein. Denn die KGS Merzbach verfügt über die räumlichen und personellen Voraussetzungen, zwei Eingangsklassen einzurichten.
Gerade die Grundschulkinder sollen auch in Corona-Zeiten möglichst im Präsenzunterricht beschult werden. Bei den Kindern in der ersten Klasse ist das umso wichtiger, da sie das Schulleben erst kennenlernen. Die Abstandsregeln lassen sich ebenfalls nicht einhalten.
Dem Antrag der SPD-Fraktion stimmten alle Ratsparteien zu, Bürgermeister Ludger Banken, im Interesse der Kinder, Eltern und Lehrer zu bitten, mit dem Schulamt des Rhein-Sieg-Kreises über eine zweite erste Klasse für Merzbach im Schuljahr 2021/2022 zu verhandeln.
Pressemitteilung
SPD-Ratsfraktion Rheinbach
