Bau der Ortsumgehung Lohrsdorf und zukünftige Gestaltung der B 266 bei Heimersheim waren wichtige Themen
Guido Orthen und Hans-Jürgen Juchem im Dialog mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Auf Einladung der CDU-Kreisvorsitzenden Petra Schneider MdB kam Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) nach Bad Breisig, um beim Neujahrsempfang der Christ-demokraten zu sprechen. Im Vorfeld gab es Gelegenheit zu einem verkehrs-politischen Dialog in kleinerer Runde, wo Bürgermeister und Kommunalpolitiker ihre regionalen Projekte ansprechen konnten. Der Bürgermeister von Bad Neuenahr-Ahrweiler, Guido Orthen, und der Ortsvorsteher von Lohrsdorf, Hans-Jürgen Juchem, nutzen diese Gelegenheit, um zwei wichtige Verkehrsprojekte in Zuständigkeit des Bundes anzusprechen: der Bau der Ortsumgehung Lohrsdorf und der flutangepasste Wiederaufbau der Bundesstraße 266 auf Höhe der Ortslage Heimersheim.
Angesprochen wurde die seit Jahren in Planung befindliche Ortsumgehung Lohrsdorf im Zuge der Bundesstraße 266. Die anstehenden Sanierungsarbeiten an den Verkehrswegen im Ahrtal sollten dazu genutzt werden, diese Maßnahme endlich umzusetzen. Die Anbindung an die Autobahn 571 und damit die Autobahn 61 ist bereits angelegt, so dass hier zügig gebaut werden könnte. „Nur mit dieser Maßnahme kann die dringend erforderliche Entlastung der Ortslage Lohrsdorf gelingen“, so Ortsvorsteher Hans-Jürgen Juchem. Da das Projekt im Bundesverkehrswegeplan verankert ist, hofft man in Lohrsdorf auf einen baldigen Fortschritt bei der Planung.
Bürgermeister Guido Orthen sprach gegenüber dem Bundesverkehrsminister die hochwassergeeignete Wiederherstellung der Bundesstraße 266 in Bad Neuenahr-Ahrweiler an. Im Juli 2021 wurde die B 266 in Bad Neuenahr-Ahrweiler, in dem Bereich wo diese in unmittelbarer Nähe zur Ahr verläuft, auf einer Länge von 1,3 km stark beschädigt. Die ursprünglich vierstreifig ausgebaute Strecke wird in Teilen dieses Streckenabschnitts aktuell als zweistreifige Bundesstraße mit einer Ampelanlage geführt. Der Verkehr fließt auch mit diesem Provisorium zügig und ohne Behinderung, betonte Orthen. Statt der vom Landesbetrieb Mobilität bevorzugten 4spurigen Wiederherstellung wird bei der Stadt und in Heimersheim die Reduzierung der Breite des Straßendammes gefordert, um der Ahr mehr Raum für den Hochwasserfall zu geben und damit den Abflussquerschnitt für einen schadlosen Abfluss zu gewährleisten. Konkret wird von hier die Reduzierung der Anzahl der Fahrstreifen von 4 auf maximal 3 gefordert. Auch Petra Schneider als Landtagsabgeordnete und Mechthild Heil als Bundestagsabgeordnete bekräftigten ihre Unterstützung für diese verkehrspolitischen Anliegen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Pressemitteilung
CDU Kreis Ahrweiler
