Politik | 06.04.2020

Bündnis 90/Die Grünen Neuwied Stadtratsfraktion

Häusliche Gewalt und Corona-Krise

Neuwied. In Krisen nimmt auch Gewalt an Frauen und Kindern oft zu.

Die aktuelle Situation mit der Beschränkung auf den häuslichen Raum verschärft vor allem die Gefährdungslage für die von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen.

In Peking stieg die häusliche Gewalt in der Krisenzeit um das Dreifache.

Familienmitglieder müssen zuhause bleiben. Kinderbetreuung kann öffentlich nicht mehr gewährleistet werden. Existenzielle Sorgen kommen zu diesem Stress dazu.

Die potentielle Gefahr der Gewaltausübung steigt. Durch den Abbruch der sozialen Kontakte sinkt zudem die öffentliche Kontrolle für Fälle häuslicher Gewalt. Weder Beratungsstellen noch Frauenhäuser stehen uneingeschränkt zur Verfügung. In der Corona-Krise verschärft sich die Lage dramatisch.

Stadtratsmitglied der Grünen Judith Klaes: „In der räumlichen Enge, in denen auch Familien in Neuwied leben müssen, zum Beispiel bei Großfamilien in zu kleinen Wohnungen, verstärken sich Aggressionen und damit häusliche Gewalt.“

Familienministerin Anne Spiegel (- Grüne -) in Rheinland-Pfalz möchte bis Juni 2020 Notunterbringungen für die betroffenen Frauen und ihren Kindern schaffen. Es wurde in RLP zunächst für 35 Frauen und Kindern, die Schutz suchen, während der Corona-Krise eine geeignete Unterbringungsmöglichkeit gefunden.

Inge Rockenfeller: „Es gibt im Kreis Neuwied verschiedene Beratungsstellen für Schutz suchende Frauen und Mädchen, wie bei Trotzdem-Lichtblick e.V., Caritas, Diakonie und für Frauen mit Migrationshintergrund UTAMARA, sowie das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen. Eine vorübergehende Betreuung in einem Frauenhaus ist nur die letzte Möglichkeit zur Hilfe für die betroffenen Frauen und Mädchen.“

Fraktionssprecherin Regine Wilke: „Wir fordern eine ausreichende Finanzierung der Beratungsstellen und Frauenhäuser und aller Einrichtungen, die sich um Gewaltschutz bei Frauen und Mädchen kümmern und die personelle Aufstockung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Pressemitteilung

Bündnis 90/Die Grünen

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