Politik | 25.10.2019

Netzwerk Regionales Kindeswohl traf sich für gemeinsamen Austausch

Hallerbach: Kinderschutz bedarf eines früh ansetzenden Unterstützungssystems

Das Regionale Netzwerks Kindeswohl und Frühe Hilfen der Verbandsgemeinde Bad Hönningen traf sich auf Einladung von Landrat Achim Hallerbach und dem Kreisjugendamt Neuwied zu einem Erfahrungs- und Informationsaustausch.Foto: Kreisverwaltung Neuwied

Bad Hönningen. „Wir wünschen uns den regelmäßigen Austausch!“, so ganz klar das Credo der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des regionalen Netzwerks Kindeswohl und Frühe Hilfen der Verbandsgemeinde Bad Hönningen. Dabei bauen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einiges an Erfahrung. Es gibt bereits einen regelhaften Austausch zwischen den Schulen und den Kitas der Region. Im Sinne eines wirksamen Kinderschutzes ist es jedoch erforderlich, den Personenkreis zu erweitern. Und so folgten u.a. auch die Polizei, die Kinderärztin, Vertreter der Kirchengemeinden und der Verbandsgemeindeverwaltung der Einladung des Kreisjugendamtes Neuwied.

„Kinderschutz beginnt nicht bei der Inobhutnahme eines Kindes. Vielmehr bedarf es eines flächendeckenden und früh ansetzenden Unterstützungssystems für unsere Familien im Landkreis. Und deshalb gibt es u.a. das Netzwerk Regionales Kindeswohl“, so Landrat Achim Hallerbach, der es sich nicht nehmen ließ, die Veranstaltung gemeinsam mit dem Beauftragten der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Reiner W. Schmitz, zu eröffnen.

Tatsächlich wollen sowohl das 2008 in Kraft getretene rheinland-pfälzische Landesgesetz zum Schutz von Kindeswohl und Kindergesundheit als auch das 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz den Kinderschutz qualitativ verbessern, u.a. durch den Aufbau von Netzwerken, den Auf- und Ausbau von Frühen Hilfen und das Einführen verbindlicher Standards, z.B. bei der Einschätzung einer möglichen Kindeswohlgefährdung.

„Das Ganze ist eine Win-Win-Situation: die Fachkräfte erlangen durch gute Kooperation und Vernetzung mehr Handlungs- und Rechtssicherheit. Die Kinder und ihre Familien erhalten gezielte und koordinierte Unterstützung“, ergänzte Landrat Hallerbach.

Bei der Vorstellungsrunde wurde deutlich, an welchen Stellen eine engere Vernetzung gewünscht wird und dass ein großes Interesse besteht, sich über die eigenen beruflichen Bezüge hinaus gemeinsam für Familien zu engagieren. Neben den Grundlagen der Netzwerkarbeit und des strukturellen Kinderschutzes, welche die Netzwerkkoordinatorin des Landkreises Neuwied, Daniela Kiefer, vorstellte, informierte der stellvertretende Kreisjugendamtsleiter Uwe Kukla über die Organisation und die Aufgaben insbesondere des Allgemeinen Sozialen Dienstes.

Für das nächste Arbeitstreffen haben sich die Akteure des regionalen Netzwerks Kindeswohl das Thema „Wie schaffe ich es, Eltern und Kinder zu motivieren, Hilfe anzunehmen?“ ausgesucht.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Neuwied

Das Regionale Netzwerks Kindeswohl und Frühe Hilfen der Verbandsgemeinde Bad Hönningen traf sich auf Einladung von Landrat Achim Hallerbach und dem Kreisjugendamt Neuwied zu einem Erfahrungs- und Informationsaustausch.Foto: Kreisverwaltung Neuwied

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Dienstleistungen
Stellenanzeige mehrere Stellen
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Mitarbeiter IT-Administrator
Koblenzer Kneipengeschichten
Wohnträume
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten -bitte beim Text vom Gartenmarkt
Stellenausschreibung Hausmeister/in
Leiter/in (w/m/d)
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf.
64

Im Foyer des Rathauses in der Rosengasse liegt ein Kondolenzbuch aus, in das sich Bürgerinnen und Bürger eintragen können

Stadt Mayen trauert um Mario Adorf

Mayen. Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf, der am 8. April 2026 im Alter von 95 Jahren verstorben ist.

Weiterlesen

Pfarrer Jörg Meyrer. Foto: privat
17

Sie ist gerade nicht besonders verlässlich. Kriege, Krisen, harte Worte in der Politik. Vieles ist in Bewegung, manches gerät aus den Fugen. Für uns Erwachsene ist es schon nicht einfach, alles zu verfolgen – und erst recht nicht, alles zu verstehen. Und zu begreifen, warum die Mächtigen ihre Gewalt- und Kriegsspiele treiben. Wie machen Kinder das?

Weiterlesen

Dauerauftrag
Rund ums Haus
Hausmeister, bis auf Widerruf
Dauerauftrag 2026
Alles rund ums Haus
Rund ums Haus
Titelanzeige KW 15
Container Anzeige
SB Standesamt
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Wohnträume
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten, beim Artikel Gartenmarkt/Stadt Neuwied
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
Titelanzeige Nissan  114/1407895/2454617/4746681
Anzeige Lagerverkauf