Politik | 03.05.2019

Hochwasserschutz in Obermendig

Hat VG-Verwaltung das Interesse verloren?

Ortstermin mit Ralf Kraut (Vorsitzender des SPD-Ortsvereins und Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel am Kellbach hinter dem Grundstück von Kornelia Barz. Foto: Privat

Mendig. Wohl wissend, dass es sich beim Hochwasserschutz um eine Aufgabe der Verbandsgemeindeverwaltung handelt, wandte die Obermendiger Anwohnerin des Kellbachs, Kornelia Barz, sich an unseren Ortsverein, da sich seit fast einem Jahr nichts in Sachen Hochwasserschutz in Obermendig getan hat. Die Aufnahme in das Hochwasserschutzkonzept des Landes fand im Juli 2017 statt. Nach der Beauftragung eines Planungsbüros und einigen Begehungen des Bachverlaufes fanden zwei Anliegerversammlungen, die letzte im Juni 2018, statt. Seitdem ist seitens der Verbandsgemeindeverwaltung keine Aktivität mehr spürbar.

Für die Anwohner, die sich nach wie vor bei einem evtl. eintretenden Hochwasser völlig machtlos fühlen, ist dies nicht mehr lange zumutbar! Obwohl von Umgestaltungsmaßnahmen des Bachbettes insbesondere im Bereich der Grundstücke von Kornelia Barz und Stefan Reutelsterz immer wieder die Rede war, hat sich bis heute nichts getan.

Zwar konnte im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Stadt die Pacht eines Grundstückes oberhalb der Wasserschöpp, zum seitlichen Abschlagen des Wassers in ein Feld, realisiert werden, die Anwohner des Kellbachs sind jedoch nach wie vor in Sorge darüber, dass das nächste Hochwasser schneller kommen wird, als die Schutzmaßnahmen.

Wir vom SPD-Ortsverein Mendig können die Sorgen der Anwohner sehr gut verstehen und würden uns wünschen, dass seitens der Verbandsgemeindeverwaltung endlich wieder Bewegung in die Angelegenheit gebracht wird.

Pressemitteilung des

SPD Ortsvereins Mendig

Ortstermin mit Ralf Kraut (Vorsitzender des SPD-Ortsvereins und Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel am Kellbach hinter dem Grundstück von Kornelia Barz. Foto: Privat

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