Politik | 04.03.2015

Seit Jahrzehnten engagiert sich der Heimerzheimer Ortsvorsteher für seine Mitbürger

Hermann Leuning erhielt Verdienstorden der Bundesrepublik

NRW-Innenminister Ralf Jäger kam persönlich vorbei

Hermann Leuning freute sich sehr über den Verdienstorden der Bundesrepublik (3.v.r.). Es gratulierten (v.l.): Landtagsabgeordneter Achim Tüttenberg, Ehefrau Brigitte Leuning, NRW-Innenminister Ralf Jäger, Eckhard Maack und Notburga Kunert.WEIGERT

Swisttal-Ludendorf. Der Nordrhein-Westfälische Innenminister Ralf Jäger kam persönlich aus der Landeshauptstadt nach Swisttal, um dem Heimerzheimer Ortsvorsteher Hermann Leuning in der guten Stube der Gemeinde, dem Ratssaal, den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland zu überreichen, der ihm auf Vorschlag der NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft von Bundespräsident Joachim Gauck verliehen wurde. Mit dieser Auszeichnung wurde nun das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement Leunings geehrt.

Sein Werdegang

Der NRW-Innenminister wollte in seiner Laudatio zwar nicht den gesamten Lebenslauf des Geehrten skizzieren, aber einige markante Daten trug er doch vor. 1937 in Mülheim an der Ruhr geboren, lernte Hermann Leuning zunächst Schlosser und Dreher, wurde dann aber bald für 38 Jahre Berufsfeuerwehrmann, zunächst bei der Stadt Mühlheim, später dann in Wesseling. Politisch engagierte er sich seit 1969 in der SPD, zehn Jahre gehörte er dem Vorstand des SPD-Ortsvereins Swisttal an, sieben Jahre war er auch im Gemeinderat. In seiner neuen Heimat Heimerzheim organisierte er in den 70er und 80er Jahren die SPD-Volksläufe, aus denen der „Laufsport Heimerzheim“ entstand; im Vorstand des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) engagierte er sich als Ortsgruppensprecher und setzte sich besonders für eine Verbesserung der Verkehrssituation für Radfahrer ein. Aktiv war Leuning auch in der Swisttaler Arbeiterwohlfahrt (AWO), wo er sich schwerpunktmäßig um die Kleiderstube kümmerte und einige Hilfstransporte nach Rumänien organisierte. Seit 1984 wirkte er im Heimerzheimer Ortsausschuss mit und war acht Jahre lang dort im Vorstand. Am Herzen lagen ihm die Sammlungen des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge. Schon 2011 zeichnete ihn der Volksbund für seine geleistete humanitäre Arbeit als Zeichen des Dankes und der Anerkennung mit der Bronzenen Ehrennadel aus. Seit 2009 ist er Ortsvorsteher in Heimerzheim.

Auszeichnung ging an den richtigen Mann

Der NRW-Innenminister lobte Hermann Leuning ganz besonders. Nach diesem offiziellen Teil waren der Innenminister und der Geehrte wieder per Du. Zur Begrüßung der zahlreichen Gäste und Weggefährten von Hermann Leuning hatte zuvor auch Bürgermeister Eckhard Maack die Verdienste des Geehrten hervorgehoben und insbesondere betont, dass dieser sich als Ortsvorsteher eine herausragende Arbeit über die Parteigrenzen hinweg geleistet habe. Die Vizelandrätin Notburga Kunert sprach von einem „hochgeachteten Mann in der Gemeinde Swisttal, man weiß, was man an ihm hat.“ Er habe einen Draht zu den Menschen, er sei ein Kümmerer, die Auszeichnung sei an den richtigen Mann gegangen. Im Namen der Swisttaler SPD gratulierte auch Dr. Gerd Pflaumer, bevor die Veranstaltung mit einem geselligen Beisammensein ausklang.

Hermann Leuning freute sich sehr über den Verdienstorden der Bundesrepublik (3.v.r.). Es gratulierten (v.l.): Landtagsabgeordneter Achim Tüttenberg, Ehefrau Brigitte Leuning, NRW-Innenminister Ralf Jäger, Eckhard Maack und Notburga Kunert.Foto: WEIGERT

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