Seniorenbeirat der VG Linz
Hindernisfreier Straßenausbau
Linz. Das Thema hindernisfreie Verbandsgemeinde steht beim Seniorenbeirat bereits seit vielen Jahren auf der Tagesordnung. So haben Mitglieder des Seniorenbeirates vor ein paar Jahren im Rahmen eines LEADER-Förderprogramms in der Stadt Linz und in einigen Ortsgemeinden erkennbare Hindernisse für Menschen mit eingeschränkter Mobilität in einem sogenannten Barrierekataster erfasst. Dieses Kataster dient dazu, dass Hindernisse bei anstehenden Baumaßnahmen berücksichtigt werden.
Aktuell umgesetzt wurden solche Maßnahmen jetzt beim Ausbau der Klosterstraße in Linz. Insbesondere für Menschen mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen kann die Straße am oberen Ende der Straße ohne Hindernisse überquert werden. Dafür sorgt auf beiden Seiten der Straße an der Gehwegkante eine sogenannt Nullabsenkung, das heißt, am Übergang vom Gehweg zur Fahrbahn gibt es keine Kante. Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen befindet sich gleich daneben am Gehweg eine Kante, damit Blinde oder Sehbehinderte mit dem Blindenstock den Übergang zur Fahrbahn abtasten können. Zusätzlich dient ein Leitsystem mit besonders geformten Bodenplatten, sogenannte taktile Elemente, für eine bessere Orientierung.
Der Seniorenbeirat bedankt sich für die barrierefreie Planung und Umsetzung bei den Planern, insbesondere der zuständigen Tiefbauabteilung der Verbandsgemeinde und den ausführenden Firmen. Dass neben dem Ausbau in der Klosterstraße auch der angrenzende Überweg an der Asbacher Straße in die barrierefreien Maßnahmen mit einbezogen worden sind, ist ein zusätzlich positives Zeichen.
