Martin Kallweitt (AfD) zu den Fahrradwege in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Immer noch in einem katastrophalen Zustand!
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Auch nach über zweieinhalb Jahren nach der schrecklichen Flutkatastrohe im Ahrtal sind die Fahrradwege in Bad Neuenahr-Ahrweiler und in den angrenzenden Ortsteilen noch immer in einem katastrophalen Zustand. Beispielsweise fehlen die Wege zwischen Lohrsdorf und Bad Bodendorf noch gänzlich oder sind schlichtweg nicht befahrbar. Sieht so eine fahrradfreundliche Stadt aus?
Gerade die dringend benötigten Touristen für die Gastronomie und das Hotelgewerbe werden vom Zustand des Ahrtals dauerhaft abgeschreckt und werden ihren Urlaub oder Freizeit zukünftig woanders verbringen. Diese Gäste werden wir dauerhaft verlieren und nie mehr zurückgewinnen.
So wird die Wirtschaftskraft der Stadt gefährdet. Bereits jetzt ist in den Innenstädten von Bad Neuenahr und Ahrweiler ein enormer Leerstand an Ladenlokalen zu verzeichnen.
Stattdessen finanziert die Bundesregierung beispielsweise mit einem Zuschuss in Höhe von 20 Millionen Euro den Aufbau eines Fahrradschnellwegenetzes in Lima (Peru).
Nach Auffassung von Martin Kallweitt könnte sich ja der Bürgermeister von Bad Neuenahr-Ahrweiler Guido Orthen (CDU) mal sowohl bei der Landesregierung in Mainz als auch beim Bund in Berlin endlich für die zügige Wiederherstellung der Infrastruktur der Stadt einsetzen, anstatt medienwirksam auf irgendwelchen Demos für den angeblichen Erhalt der Demokratie aufzutreten.
Pressemitteilung
Martin Kallweitt (AfD),
Mitglied im Stadtrat

Die Kernaussage stimmt schon, es geht vieles viel zu langsam, und zu vieles sieht auch noch unangetastet aus. Trotzdem ist diese Pressemeldung gelinde gesagt eine Frechheit, weil sie mit Herrn Orthen und der Stadt absolut den falschen Adressaten nennt. Und das wird dann festgemacht an einem Fahrradweg. Das Herrn Kallweit die aktuellen Demos auch nicht gefallen, kann man nachvollziehen, aber diese Reaktion darauf ist doch ein schlechter Witz. Da war er argumentativ schon mal sattelfester. Und nach dem Frühstück schaue ich mal bei der Stadtverwaltung im Stadtratsinformationssystem, was die AfD bzw. Herr Kallweit denn schon alles für einen besseren/schnelleren Wiederaufbau beantragt und gefordert hat. Wenn der Bürgermeister und die Stadt hier so "schuld" sind, wie er als Stadtratsmitglied darstellt, müsste es ja dort Zeichen seiner Arbeit in Hülle und Fülle geben. Oder?!
Sehr guter Artikel Herr Kallweit! Mir als gebürtigem Sinziger tut es in der Seele weh, wie mit den Opfern im Ahrtal umgegangen wird. Es ist schon ein Armutszeugniss für die Ampel in Mainz, dass die zerstörte Infrastruktur nach zwei Jahren immer noch nicht ansatzweise in Ordnung gebracht wurde.
Freunde, denen ich nach der Flut wochenlang half und die ihr Haus mit Eigenmitteln wieder umfassend renovierten, sind nun weggezogen aus Bad Neuenahr.
Die langwierigen Abriß- und Sanierungsarbeiten mit täglicher Lärm-, Staub- und Luftbelastung sowie der immer noch teils desaströse Anblick der Innenstadt belasten die körperliche Gesundheit und die Psyche der Anwohner über das Erträgliche hinaus.
Es ist traurig, wie langsam es im Ahrtal vorangeht. Mir tun die Menschen, die dort geschädigt sind, sehr leid.
Der Artikel des Herrn Martin Kallweit entspricht vollkommen den Tatsachen, sehr gut verfasst. Ich persönlich bin sehr gerne mit Freunden im Ahrt.unterwegs gewesen oder wandern vor der Flut. Ende letzten Jahres konnte ich mich wieder von den katastrophalen Zuständen (nach über 2 Jahren der Flutkatastrophe) über den Fortgang der Arbeiten und Hilfen überzeugen.
Es ist ein Desaster, was sich unsere Politik unserer Regierung da leistet.
Ich bin erschüttert und enttäuscht.
Für so eine Politik sind wir 1989 in Leipzig nicht auf die Strasse gegangen.
Es muss such einiges ändern.
Mein Vertrauen in die Altparteien ist nicht mehr vorhanden.
Birgit Lauer
Mutter von 3 Kindern
3 Berufe erlernt, FA für Schreibtechnik Stenotypistin
Duales Studium Grundschullehramt/Abschluss Erzieherin 0-18 Jahre
Bundespolizeibeamtin alles mit Abschluss
Rentnerin