Politik | 14.07.2020

Wachtberger FDP nimmt Radinfrastruktur mit dem ADFC unter die Lupe

Infrastruktur auf zwei Rädern inspiziert

Das Ziel: Gefahren für Radfahrer erkennen und beseitigen

Führten ihre Drahtesel aus: (v.l.) Alexander Gilles, Jessica Reinbold, Daniela Wiedeck und Andreas Stümer (ADFC Wachtberg).Foto: privat

Villip. Gemeinsames Radfahren und gemeinsames Prüfen und Fordern, so lautete das Motiv von Fraktion, Vorstand der Wachtberger FDP und der Ortsgruppe Wachtberg des ADFC. Neben den Wahlprüfsteinen, die der ADFC allen Wachberger Parteien zu ihren Anliegen und Forderungen geschickt hat, hatte man sich darauf verständigt, wichtiges in der Praxis zu erleben und zu klären. Gefahren für Radfahrer zu erkennen und zu beseitigen, so die Meinung von Alexander Gilles, Spitzenkandidat und Vorsitzender der Liberalen, könne man nur in der Praxis. Dieser Feststellung schlossen sich Friedrich Oettler, Ratsmitglied, und Andreas Stümer für den ADFC uneingeschränkt an. Andreas Stümer hatte sich bereit erklärt, mit den FDP-Vertretern in den mit Radwegen befassten Ausschüssen, Alexander Gilles und Friedrich Oettler, für den Radverkehr kritische Stellen in einem Teil des Wachtberger Gemeindegebiets in Augenschein zu nehmen. Mit dabei waren am 10. Juli die beiden Ratskandidatinnen der FDP Jessica Reinbold und Daniela Wiedeck. Mehr als erwartet stellte sich dabei heraus, dass die konkrete Anschauung Problembewusstsein schafft! Wir entnehmen unserer Wachtberger Inspektions-Radrundfahrt mit dem ADFC viele wertvolle Einzelerkenntnisse, die für unsere gemeindepolitische Arbeit wichtig sein werden. Vor allem werden wir hartnäckig darauf drängen, dass auch dem Radverkehr künftig mehr Beachtung geschenkt werde, so die Vertreter der Wachtberger Liberalen von Fraktion und Vorstand.

Das galt bei dieser Inspektionsrundfahrt u.a. an den folgenden Stellen: Burg Gudenau zwischen Einmündung Villiper Hauptstraße und Kreuzung L158 – vor kurzem erneuerter Straßenbelag, was auch Radfahrern zugutekommt – aber ein Radweg wird im Anstieg zur Ampelkreuzung vermisst; Wachtbergring – wir warten darauf, dass der angekündigte Bau des von der Straße getrennten Radwegs über den Kreisel vor dem Gewerbegebiet Villip bis zum Einkaufszentrum Berkum beginnt; Kreuzung L123-Wachtbergring-Fraunhoferstraße – für Fahrradfahrer schwierige Passage über die Fußgängerampeln – der Umbau zu einem Verkehrskreisel wäre die für Fahrradfahrer vorteilhafteste Lösung!

Der Radverkehr insgesamt befindet sich auch in Wachtberg im Aufwind. Erfreulicherweise nutzen mehr Menschen das Rad auch für Wege zur Arbeit oder zum Einkaufen. Diese Alltagsradler erwarten schnelle und sichere Radwege vor allem auch parallel zu den Autostraßen. Das Routennetz über asphaltierte Feldwege wiederum ist in Wachtberg schon gut ausgebaut, aber manchmal eher für Freizeitfahrer und Radtouristen als für Radpendler attraktiv. Wir entnehmen unserer Wachtberger Inspektions-Radrundfahrt mit dem ADFC viele wertvolle Einzelerkenntnisse, die für unsere gemeindepolitische Arbeit wichtig sein werden, so Friedrich Oettler für die Fraktion. Vor allem werden wir hartnäckig darauf drängen, dass dies nicht nur im Wahlkampf eine Rolle spiele, sondern auch nachhaltig verfolgt werde, ergänzte Gilles.

Zitat Wahlprogramm der FDP: „Was ideal zu unserer naturnahen Landschaft passt, ist die Fortbewegung mit dem Fahrrad. Wir unterstützen den weiteren geplanten Ausbau des Radwegenetzes. Wir setzen uns besonders für einen in gemeinsamer Planung mit der Stadt Bonn zu schaffenden Radweg Ließem - Lannesdorf ein.“ Gleiches gelte natürlich auch für eine Anbindung andere Nachbarortschaften, ergänzte abschließend Friedrich Oettler.

Pressemitteilung

FDP Wachtberg

Führten ihre Drahtesel aus: (v.l.) Alexander Gilles, Jessica Reinbold, Daniela Wiedeck und Andreas Stümer (ADFC Wachtberg).Foto: privat

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