CDU und Bündnis 90/Die Grünen Meckenheim
Inklusion aktiv fördern
Schwarz-grüne Kooperation beantragt Benennung einer oder eines Beauftragten
Meckenheim. Die Kooperation aus CDU und Bündnis 90/Die Grünen macht sich dafür stark, bei der Stadtverwaltung die Stelle einer oder eines Inklusionsbeauftragten zu schaffen. Dazu stellt sie einen Antrag im Ausschuss für Soziales, Demografie, Integration und Inklusion, der am 26. August tagt. Zunächst soll die Stelle aus dem Bestand eingerichtet werden, das heißt, eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung soll einen Teil der Arbeitszeit auf die neue Aufgabe verwenden. Bei der nächsten Überarbeitung des Stellenplans soll dann überprüft werden, ob eine feste Stelle ganz oder anteilig einzurichten ist.
„Das wichtige Ziel der Inklusion, das von der UN-Behindertenrechtskonvention vorgeschrieben wird, sollte in der Stadtverwaltung fest verankert werden“, sagt Katja Kroeger, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. „Wir sehen es als eine zentrale Aufgabe der Verwaltung an, dafür zu sorgen, dass Inklusion im gesamten öffentlichen Raum gelebt wird. Daher ist es an der Zeit, dass eine entsprechende Stelle bei der Stadt geschaffen wird“, ergänzt stellvertretende Ausschussvorsitzende Rebecca Stümper (Grüne).
Die Förderung der „Aktion Mensch“ für das bisher von der evangelischen Kirche koordinierte und von Elke Steckenstein geleitete Inklusionsforum läuft aus, auch deshalb ist die Stelle aus Ansicht der beiden Fraktionen notwendig. Die erfolgreiche Arbeit soll fortgeführt werden.
Pressemitteilung
CDU Meckenheim und Bündnis 90/Die Grünen Meckenheim
