Politik | 05.03.2020

SPD-Fraktion zur möglichen Beleuchtung des Mahnmals für die Opfer des Nationalsozialismus

Ins richtige Licht setzen

V.li. Dr. Thorsten Rudolph - kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, Ratsmitglied Ute Wierschem - Kulturausschussmitglied und Ratsmitglied Fritz Naumann - Kulturausschussmitglied.Quelle: SPD-Stadtratsfraktion

Koblenz. Die sozialdemokratischen Kulturausschussmitglieder sind der Überzeugung, dass eine dauerhafte abendliche Beleuchtung der Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus unbedingt erforderlich ist. Man vertritt die Auffassung, dass diese erstens der Würdigung des Denkmals angemessen ist und zweitens eine Ausleuchtung auch vor Beschädigungen und Vandalismus schützen kann.

„Die Fläche des Reichenspergerplatz ist ein öffentlicher Raum, der leider im Bewusstsein der Koblenzer Bevölkerung nicht so präsent ist wie andere Altstadtplätze. Die dortige Gedenkstätte muss auch und gerade in den Abend- und Nachtstunden besser erkennbar sein“, so Ausschussmitglied Fritz Naumann. Ratsmitglied Ute Wierschem ergänzt: „Diese Stätte der Erinnerung ist ein wichtiger und prägender Punkt auch in unserer Stadtgeschichte. Daher ist uns eine Illumination besonders wichtig.“

Es gibt viele Möglichkeiten, die Erinnerung wach zu halten. Diese darf sich aber nicht darauf beschränken, nur Gedenkfeiern abzuhalten. Die Erinnerungskultur hat auch in Koblenz einen hohen Stellenwert, daher sollte alles getan werden, um das Gedenken zu stärken. „Eine dauerhafte abendliche Beleuchtung könnte auch dafür sorgen, dass mehr Stadtführungen an der Gedenkstätte innehalten“, vermutet der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dr. Thorsten Rudolph.

Die Sozialdemokraten sind davon überzeugt, dass auch bei Besuchern von Koblenz diese Stätte verstärkt mit eingebunden werden muss. Die Thematik einer dauerhaften Beleuchtung wird auch in den Stadtrat gebracht, wobei bereits in Vorbesprechungen nach einem Sponsor gesucht wird.

Pressemitteilung der

SPD-Stadtratsfraktion

V.li. Dr. Thorsten Rudolph - kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, Ratsmitglied Ute Wierschem - Kulturausschussmitglied und Ratsmitglied Fritz Naumann - Kulturausschussmitglied.Quelle: SPD-Stadtratsfraktion

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Kommentare
05.03.202013:21 Uhr
juergen mueller

Politik ist ja bekannt dafür immer auf der Suche nach "Änderungen" zu sein, so wie jetzt mit der Aufarbeitung unserer nationalsozialistischen Vergangenheit,immer mit dem Hinweis verbunden,das Bewusstsein der Bürger*innen zu schärfen,anstatt dasselbige bei sich anzuwenden.Letzten Endes geht es immer nur darum,sich selbst "Ins richtige Licht zu setzen" - meint man jedenfalls.

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