SPD-Ortsverein Mendig realisierte Naturschutzprojekte in Ober- und Niedermendig

Insektenhotels aufgestellt

Insektenhotels aufgestellt

(v.l.) Helmut Selig (Fraktionsvorsitzender im Stadtrat), Frank Furch (OV Kassierer), Frank Post (stellvertretender Vorsitzender des OV Mendig), Ralf Kraut (Vorsitzender des OV Mendig) und Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel nach dem Aufstellen eines der beiden Insektenhotels auf der Blumenwiese in der Vulkanstraße / Ecke Hansastraße. Foto: privat

12.04.2021 - 09:14

Mendig.Durch Eingriffe in die Naturlandschaft, u.a. durch den Pestizid-Einsatz im Acker- und Gartenbau sowie die in Privatgärten vorhandene „aufgeräumte“ Landschaft, gibt es nur noch wenige natürliche Insektenlebensräume, wie zum Beispiel offene Lehmtrockenhänge oder Totholz. Nicht nur in der freien Natur, auch in Gärten helfen viele Nützlinge, wie Hummeln, Wildbienen, Wegwespen, oder Florfliegen durch Bestäubung und als biologische Schädlingsbekämpfer das ökologische Gleichgewicht zu bewahren. Darüber hinaus werden Insektenhotels auch zu Lehrzwecken errichtet, um den Menschen die Biologie der Insekten und praktischen Naturschutz anschaulich nahe zu bringen. Im Übrigen leisten Insektenhotels einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung, weil das Beobachten der Wildbienen beim Nestbau einfacher möglich ist, als Bienennester in der Natur. Während auf Initiative des Mendiger Stadtbürgermeisters Hans Peter Ammel im vergangenen Jahr auf einer freien Fläche in der Vulkanstraße / Ecke Hansastraße eine Blumenwiese angelegt worden war, beschloss der SPD-Ortsverein Mendig im Herbst 2020 einen weiteren Beitrag zum Naturschutz zu leisten. Die Rede ist von gleich zwei Insektenhotels, die bei der Komm-Aktiv GmbH Mayen in Auftrag gegeben- und gebaut worden waren. Die Komm-Aktiv GmbH ist eine 1998 von der Stadt Mayen und den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig und Vordereifel gegründete gemeinnützige Gesellschaft für berufsbezogene Qualifizierung und Arbeitsmarktförderung. Kürzlich wurden die beiden Insektenhotels von Hans Peter Ammel, Ralf Kraut, Helmut Selig, Frank Post und Frank Furch in einer gemeinsamen Aktion aufgestellt und ihrer Bestimmung übergeben. Bei den Standorten handelt es sich zum einen um den für geeignet erachteten Platz am Bacheinlauf des Entenweihers in Obermendig und zum anderen um die Blumenwiese in der Vulkanstraße / Ecke Hansastraße. „Da mir letztere, ca. 500 qm umfassende Fläche schon seit langem ein Dorn im Auge war, gab ich dem städtischen Meister Wolfgang Manten im Frühjahr 2020 den Auftrag, diese in ein ‚pflegeleichtes‘ Naturschutzprojekt umzugestalten. Nach einem Bodenaustausch wurden insgesamt sechs Obstbäume gepflanzt, die inzwischen gut angewachsen sind, sowie eine insektenfreundliche Gras-Saat ausgesät“, so Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel.


Pressemitteilung

SPD-Ortsverein Mendig

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Klar, den Kindern die Natur beibringen und wie Papier hergestellt wird, das der Regenwald schon abgegrast ist und man achtsam sein muss... und dann bunten Krempel und *bling*bling* aus China kaufen. Oder Fischstäbchen mit wenig Fisch und viel Panade in viel Verpackung. Hauptsache bunt... hört mir doch...
juergen mueller:
Da haben wir es wieder. Andere, wie hier Kinder, inspirieren zu wollen, mit einem tatsächlich wertvollen Material wie Papier sorgsam umzugehen, ihnen näherzubringen, woraus es eigentlich hergestellt wird u. sich selbst dessen ausgiebig u. verschwenderisch zu bedienen, weil man es für ein Festhalten...

„Gedanken...“

Gabriele Friedrich:
Ich kann da auch nichts mit anfangen, schon recht nicht wenn "Gott" genannt ist. Seelsorge -das ist ein Begriff, der die Tatsachen ausblendet, das der Mensch körperliche Leiden hat, existenzielle Sorgen, Probleme mit anderen oder eben einfach nur Hilfe sucht. Der Alltag sieht so aus, das man relativ...
juergen mueller:
Ich persönlich verzichte gerne auf solche Hilfe und das aus einem bestimmten Grund. Jeder, der das liest, sollte sich darüber im Klaren sein, dass das alles mit Realität nichts zu tun hat. Unter Seelsorge stelle ich mir etwas anderes vor - greifbar, der Realität entsprechend, kein Gelaber von etwas,...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] „Die Stärke der SPD war es schon immer, zuzuhören und nah bei den Menschen zu sein“ [ Zitat Ende ] Das muss aber mindestens über 50 Jahre her sein,, wenn nicht länger....
juergen mueller:
Klar ist hier garnichts. In Kontakt mit den Bürger*innen zu treten, zuzuhören, nah bei den Menschen zu sein ist keine Stärke der SPD u. war es nie. Selbstlob stinkt nun einmal. 3 Kriterien, die jeder Politiker für sich ins Feld führt, weil sie einfach zum politischen Leben dazugehören, für ihn persönlich...
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