Politik | 28.02.2018

SPD Wachtberg traf sich zum Thema GroKo

Intensive und kontroverse Diskussion

Mitglieder der SPD Wachtberg diskutierten im Henseler Hof über die geplante Beteiligung der SPD an einer Neuauflage der GroKo. privat

Niederbachem. Die Wachtberger Mitglieder der SPD trafen sich im Henseler Hof, um über die Mitgliederabstimmung zur GroKo zu diskutieren. Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Hartmann, Parteivorsitzender der SPD Rhein Sieg sowie sein Vize aus Rheinbach, Folke Große Deters führten zunächst ihre unterschiedlichen Ansichten dazu aus. Eindringlich warb Sebastian Hartmann für eine Zustimmung. Nur bei einer Regierungsbeteiligung sei auch eine Umsetzung sozialdemokratischer Inhalte und Politik möglich. Die notwendige Erneuerung der Partei könne und müsse auch bei einer Regierungsbeteiligung möglich sein und umgesetzt werden. Folke große Deters begründete sein Nein zur GroKo mit dem weitegehenden Fehlen sozialdemokratischer Inhalte im Koalitionsvertrag sowie mit der beschädigten Glaubwürdigkeit und dem Bedarf einer Erneuerung in der Opposition.

Rund 70 Genossinnen und Genossen diskutierten sodann kontrovers und intensiv das Pro und Contra. Dabei war diese Diskussion getragen von dem Willen – egal, wie der Entscheid nun auch ausfällt – weiter zusammen zu stehen und als Sozialdemokraten Politik zu gestalten. Ermutigend ist der große Mitgliederzuwachs, den die SPD zu verzeichnen hat und die Art und Weise, wie die Partei – anders als der mögliche Koalitionspartner - Inhalte diskutiert und die Mitgliedschaft einbindet. Alleine der Ortsverein Wachtberg der SPD konnte in 2018 neun neue Mitglieder aus allen Altersgruppen begrüßen.

Einigen der neuen Mitglieder überreichte der Bundestagsabgeordnete Hartmann am Montag ihre Mitgliedsbücher.

Pressemitteilung SPD Wachtberg

Bundestagsabgeordneter Sebastian Hartmann stand Rede und Antwort.

Bundestagsabgeordneter Sebastian Hartmann stand Rede und Antwort.

Mitglieder der SPD Wachtberg diskutierten im Henseler Hof über die geplante Beteiligung der SPD an einer Neuauflage der GroKo. Fotos: privat

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