Senioren-Union Wachtberg hatte zur Diskussion mit ENEWA-Chef Kai Birkner eingeladen
Interessanter Blick hinter die Kulissen
Wachtberg. Der Vorsitzende der Senioren-Union Wachtberg, Dr. Dieter Braun, freute sich über das rege Interesse der Mitglieder an der Veranstaltung mit dem Geschäftsführer der ENEWA Wachtberg, Kai Birkner, die im Hotel Görres in Villip stattfand.
Kai Birkner stellte zunächst das Unternehmen in einer anschaulichen Präsentation dem aufmerksamen Publikum vor. ENEWA ist seit 2013 Wasser- und Stromlieferant für die Gemeinde Wachtberg. Dazu gehört mittlerweile auch der Betrieb des Hallenbades in Berkum und der Betrieb des Wassernetzes in Niederbachem.
Deutschland sichert seine Versorgung aus einem komplexen Energiemix von Wind, PV, Kernenergie, Kohlekraftwerken und Gas, um eine beständige Stromversorgung zu gewährleisten. Derzeit, so Birkner, sind die Gas-Speicher in Deutschland zu knapp 97% gefüllt. Die Preiskurven für Gas entwickelten sich an den Märkten seit Frühjahr 2021 mit vielen Auf- und Ab‘s dramatisch. Das führte auch dazu, dass sog. Billiganbieter teilweise in die Pleite getrieben wurden, da sie vor der Krise über den „Spotmarkt“ ihren Kunden kurzfristig gekaufte preiswerte Energie anbieten konnten, die nun wegbricht.
Birkner ging anschließend kompetent auf die unterschiedlichen Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein: Haben wir einen Black-Out zu befürchten, wie können wir uns dagegen rüsten und was unternimmt ENEWA und die Gemeinde Wachtberg? Reicht die Netzkapazität auch für die inzwischen steigende Zahl an privaten Ladestationen (Wall-Boxen)? Ist ein verstärkter Ausbau an Windrädern - auch für die Region - zu erwarten, wie es die Bundesregierung plant?
Dr. Dieter Braun dankte am Ende der Veranstaltung Kai Birkner für seinen Einblick in die Aufgaben des Unternehmens ENEWA GmbH. „Ich bin davon überzeugt, dass das Unternehmen alles dafür tut, unsere Energieversorgung zu sichern. Dabei ist insbesondere die örtliche Nähe zum Verbraucher, die Bedürfnissen der Region und der enge Austausch mit der Gemeindeverwaltung ein wichtiger Faktor“.
Pressemitteilung
Senioren-Union Wachtberg
