Politik | 18.06.2025

Stadtverband der Neuwieder CDU unterstützt Petry einstimmig

Jan Petry kandidiert für den rheinland-pfälzischen Landtag

Jan Petry kandidiert für den rheinland-pfälzischen Landtag. Foto: Dietmar Walter

Kreis Neuwied. Am 22. März 2026 findet die Wahl zum rheinland-pfälzischen Landtag statt. Der Wahlkreis der Stadt Neuwied mit den Verbandsgemeinden Dierdorf und Puderbach ist dort seit den 1990er Jahren nicht mehr durch einen CDU-Abgeordneten vertreten. Gewonnen wurde er durch einen Direktkandidaten der CDU noch nie – „Diese Herausforderung ist mir wohl bewusst. Sie motiviert mich jedoch zusätzlich, alles Mögliche zu tun, dies bei dieser Wahl zu ändern.“

Petry, seit rund vier Jahren Kreisvorsitzender der Neuwieder Christdemokraten, bringt für seine Kandidatur persönlich ein breites Erfahrungsspektrum mit: aufgewachsen in Neuwied absolvierte er nach dem Abitur am Rhein-Wied-Gymnasium einen zweijährigen Wehrdienst, das zweite Jahr in einer NATO-Einrichtung in den Niederlanden. Hieran schloss sich ein juristisches Studium an den Universitäten in Jena und Bonn an. Auf die Referendarzeit beim Oberlandesgericht Koblenz folgte die Zulassung als Rechtsanwalt. Der berufliche Schwerpunkt Petry´s wurde jedoch die Tätigkeit als Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt) mit Spezialisierung im kollektiven Arbeitsrecht in verschiedenen Unternehmen des Finanz- und Telekommunikationssektors. Petry erklärt: „Heute blicke ich auf 20 Jahre Berufs- und mehr als 10 Jahre Führungserfahrung zurück. So möchte ich meine Kandidatur als klare Positionierung gegen das Modell Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal verstanden wissen.“

Darüber hinaus will Petry aus seiner kommunalpolitischen Erfahrung heraus für eine neue Ausrichtung der Zusammenarbeit zwischen der Landespolitik und den Städten und Gemeinden kämpfen: „In über 20 Jahren als Stadtratsmitglied in Neuwied und inzwischen auch als Kreistagsmitglied spüre ich praktisch täglich die Veränderungsnotwendigkeiten. Das Land muss den Kommunen finanziell Luft zum Atmen geben. Neue Aufgaben darf es nur geben, wenn diese auch von dem jeweiligen Verursacher – Bund oder Land – vollständig und dauerhaft finanziert werden. Wenn wir dann noch von einer auf Misstrauen basierenden zu einer Vertrauenskultur zwischen Land und den Kommunen kommen, dann kann es in unserem schönen Land vorangehen.“

Als weitere Schwerpunkte des anstehenden Wahlkampfes hat Petry die großen Probleme in der medizinischen Versorgung in Stadt und Lands sowie die Schulpolitik ausgemacht. Nur eine CDU-geführte Landesregierung werde die Verantwortung für eine flächendeckende medizinische Versorgung im Land übernehmen und bereit sein, hierfür das nötige Geld in die Hand zu nehmen. Auch eine Lösung der allen Eltern offensichtlichen Probleme in den Schulen – als Beispiel nennt Petry den immensen Unterrichtsausfall – sei nur mit der CDU zu erwarten. Petry selbst ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Der Stadtverband der Neuwieder CDU hat Petry´s Kandidatur im Rahmen einer Mitgliederversammlung bereits mit einem einstimmigen Votum unterstützt. Auch bei den CDU-Mitgliedern in den Verbandsgemeinden Dierdorf und Puderbach hat Petry bereits sein Programm vorgestellt. Am 5.7. findet die offizielle Aufstellungsversammlung der eigens gewählten Vertreterinnen und Vertreter statt.

Zusammenfassend erklärt Petry: „Eines ist klar: nach Jahrzehnten als die die Landespolitik bestimmende Partei ist die rheinland-pfälzische SPD in ihren Ritualen erstarrt. Ein Neuanfang ist für Rheinland-Pfalz nur mit der CDU und einer CDU-geführten Landesregierung möglich. Gleichzeitig hoffe ich, dass die Wähler in meiner Heimat den extremistischen Rändern eine klare Absage erteilen.“

Jan Petry kandidiert für den rheinland-pfälzischen Landtag. Foto: Dietmar Walter

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