Politik | 03.05.2019

Förderschulen im Landkreis schickten Schülerinnen und Schüler zum Wettstreit an die Neuwieder Kinzing-Schule

Junge Buch-Fans trafen sich zum Vorleseduell

Kreis Neuwied. Vorlesewettbewerb? War der nicht gerade erst? Stimmt: Der jährlich vom Deutschen Buchhandel ausgerichtete Wettstreit wurde vor einigen Wochen im Neuwieder Roentgen-Museum ausgetragen. Doch im Landkreis Neuwied ist das nicht der einzige Wettbewerb, in dem sich Schülerinnen und Schüler im Lesen messen. Bereits seit Mitte der 1980er Jahre treten auch die so genannten L-Schulen – Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen - gegeneinander an.

Zurzeit wird der Wettbewerb alle zwei Jahre an einer der beteiligten Schulen ausgetragen. Diesmal schickten die Albert-Schweitzer-Schule (Asbach), die Gustav-W.-Heinemann-Schule (Raubach) und die Maximilian-Kolbe-Schule (Rheinbrohl) Vertreterinnen und Vertreter der Klassenstufen zwei bis neun ins Rennen an der Neuwieder Kinzing-Schule. Alle Kinder waren zuvor von ihren Klassen als beste Vorleser gekürt worden.

Aufsicht, Catering und Rahmenprogramm für die 29 Schülerinnen und Schüler zwischen acht und 16 Jahren übernahm die Kinzing-Schule. Bei der Organisation wurde sie von den Kreisjugendpflegern Franlin Toma und Lena Schmuck unterstützt.

Wie aufgeregt die jungen Teilnehmer waren, wurde schon bei der Begrüßung klar. Schließlich sollten sie sich einer fünfköpfigen Jury stellen. Doch in den allermeisten Fällen war das Lampenfieber verflogen, sobald die Mädchen und Jungen ihre Bücher aufschlugen und loslegten. Neben einem selbst ausgesuchten Text mussten die Stufen vier bis neun auch einen fremden Text vortragen – eine besondere Herausforderung, die alle mit Bravour meisterten.

Ohnehin beeindruckten die Schülerinnen und Schüler ihre Juroren mit ihren Leistungen. Manche junge „Leseratte“ trug sowohl den bekannten als auch den fremden Text so souverän und lebendig vor, dass die ehemaligen Lehrer Bernd Kuha und Dorothee Bruchof, Daniela Kiefer vom Kreisjugendamt, Büchereileiter Hans-Jürgen Schmitt und Journalistin Doris Litz nur bewundernd Staunen konnten. „Viele Erwachsene hätten das nicht so toll hinbekommen“, war man sich einig.

Am Ende nahmen alle Kinder Urkunden und Bücher entgegen, denn alle hatten ja bereits an ihren Schulen Siege errungen. Die Besten jeder Jahrgangsstufe bekamen darüber hinaus eine Siegerurkunde, die eindrucksvoll belegt, dass ihnen beim Lesen so leicht niemand ein X für ein U vormachen kann.

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