Politik | 08.11.2019

MdB Erwin Rüddel

Keine weiteren Windräder in den Wäldern

Nicht generell gegen den Ausbau der Windenergie

Altenkirchen. Der Wald ist das beste Beispiel und ein Garant für funktionierenden Klimaschutz. Die durch Borkenkäferbefall und die Hitze des zurückliegenden Sommers beeinträchtigten Wälder dürfen nicht noch zusätzlich durch Rodungen für Windräder weiter geschwächt werden.

„Die Wälder, insbesondere unsere heimischen Wälder mit einem starken Fichtenbestand, lassen aufhorchen und es nicht zu spät, noch dezimierend einzugreifen.

Wir brauchen den Wald, einen gesunden Wald. Da ist jeder gesunde Baum überlebenswichtig. Zudem gilt hier das Prinzip der Pflege“, sagt Rüddel.

Damit ist der Abgeordnete nicht generell gegen den Ausbau der Windenergie. Dieser müsse, da geht Rüddel mit der Position der rheinland-pfälzischen CDU-Landtagsfraktion konform, jedoch in geordneter und wirtschaftlicher Weise verlaufen und zusammen mit der Bevölkerung durchgeführt werden. „Wir brauchen auf dem Weg gerade die Akzeptanz der Menschen in der Nachbarschaft solcher Anlagen“, stellt der Bundestagsabgeordnete fest.

Es sei wichtig und erforderlich, dass im Flächennutzungsplan Gebiete für Windkraftanlagen privilegiert ausgewiesen werden. Wenn eine Fläche für die Nutzung von Windenergie geeignet sei, so solle diese auch zu diesem Zweck vorrangig genutzt werden können. Hier müssten Wälder außen vor bleiben.

So sieht das auch Christel Hussing von der „BI Siegtal“. Sie argumentiert: „Der Wald filtert Feinstaub, tötet Luftkeime ab, befeuchtet Luft, speichert CO2, produziert Sauerstoff, sichert das Grundwasser und dämpft den Lärm. Der Wald bietet vielen Menschen nicht nur Arbeit, sondern auch Stille und damit notwendige Erholung vom stressigen Alltag. Daneben ist er Heimat unterschiedlicher Wildtiere und unzähliger Pflanzen.“ Erwin Rüddel ist sich mit Christel Hussing darin einig, dass nicht weiterhin Wälder der „Windkraftenergie“ geopfert werden.

Auch zum Thema „Abstandsflächen“ hat Rüddel eine feste Meinung. So erachtet er eine Abstandsregelung von 1100 Metern zu Dörfern bzw. Wohnbebauungen als unbedingt notwendig. Geringere Abstände würden, auch da sind der CDU-Bundestagsabgeordnete und die CDU-Landtagsfraktion der gleichen Überzeugung, durch Schallübertragung und Schattenwurf zu negativen Auswirkungen auf die Bevölkerung und deren Akzeptanz führen.

„Ein Ausbau alternativer Energien, wie der Windkraft ist grundsätzlich zu befürworten, allerdings nicht auf Kosten der Gesundheit von Mensch und Natur“, bekräftigt Erwin Rüddel auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag.

Pressemitteilung des Bürgerbüros

Erwin Rüddel MdB

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