Fünf Jahre Einsatz im Lernpatenprojekt
„Keiner darf verloren gehen“
Eine Veranstaltung zu Ehren der Lernpaten im Kreis Neuwied
Neuwied. Gemeinsam mit dem Kreisjugendamt hatte der Caritasverband Neuwied die Lernpaten aus dem Landkreis Neuwied zu einem Dankeschön-Nachmittag eingeladen. So konnten dann auch der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach und Caritasdirektor Eberhard Köhler zahlreiche der nunmehr 55 Lernpaten in Erpel begrüßen. Der ehemalige Erpeler Ortsbürgermeister Edgar Neustein erwartete die Besuchergruppe zu einer fachkundigen Tunnelführung. Die Lernpaten erfuhren viel über die Ludendorffbrücke und über die Aufzeichnungen einer Betroffenen über die letzten Kriegstage. „Sehr anschaulich erklärt. Das ging uns allen unter die Haut“, so eine Teilnehmerin. Anschließend war zum Austausch bei Kaffee und Kuchen ins Erpeler Rathaus geladen, wo Ortsbürgermeisterin Cilly Adenauer die Gruppe begrüßte. Weitere Höhepunkte des Nachmittages waren die Ehrungen von Jutta Wilhelm und Jürgen Kessler durch Caritasdirektor Köhler. Er würdigte das ehrenamtliche Engagement der beiden Lernpaten in den letzten fünf Jahren unter anderem mit einer Ehren-Urkunde des Diözesancaritasverbandes. Der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach lobte sie auch im Namen des Landkreises Neuwied, und hob den unschätzbaren Wert der Lernpatenarbeit hervor. Das Vermitteln von Werten, Tugenden und Stärken von Kompetenzen bilde eine wichtige Grundlage zur Entwicklung der Persönlichkeit. „Mir ist erst in den letzten Tagen wirklich bewusst geworden, dass ich diese Aufgabe seit nunmehr Jahren übernehme. Solange es meine Gesundheit zulässt und es für die Kinder eine Bereicherung ist, will ich gerne das Patenamt weiterführen,“ so Jutta Wilhelm. Das zustimmende Nicken der vielen anwesenden Lernpaten gab die Stimmung wider: Alle sind mit viel Herzblut bei der Sache. Auf Initiative des Kreisjugendamts Neuwied wurde das Projekt 2011 in Grundschulen des Kreises eingeführt. Mittlerweile beteiligen sich 17 Grundschulen daran, 55 Lernpaten sind im Einsatz. Nach einer intensiven Schulung begleiten sie ihr Patenkind wöchentlich zwei Stunden. Den jeweiligen Patenkindern vermitteln sie Selbstvertrauen und schenken ihm regelmäßig Aufmerksamkeit. „Die Patenkinder werden von den Schulen beziehungsweise Klassenlehrerinnen und Lehrern ausgesucht. Manche Lernpaten begleiten auch zwei oder drei Kinder. Mal ist es ein Kind aus einem schwierigen Umfeld, mal ein Kind mit Migrationshintergrund, mal ein leises und zurückhaltendes Kind und mal ein Kind mit einem Handicap“, erklärt Achim Hallerbach. Eberhard Köhler lobte dieses ganz besondere Neuwieder-Projekt: „Die Resilienzforschung zeigt, dass die Lernpaten dazu beitragen können, dass die psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern erhöht wird. Die Lebenserfahrung, die Ruhe und die besondere Aufmerksamkeit für das Kind können das Leben dieses Kindes nachhaltig positiv beeinflussen. Danke für Eure Zeit.“ Im vergangenen Jahr haben die Lernpaten an 17 Grundschulen im Kreis Neuwied insgesamt über 80 Kindern ihre Zeit geschenkt. Regelmäßig haben die Lernpaten mit Olga Knaus vom Caritasverband eine kompetente Ansprechpartnerin, mit der sie offene Fragen besprechen können. Sie leitet auch die Coaching-Treffen, bei denen der Erfahrungsaustausch ebenso einen festen Platz hat, wie inhaltliche Themen, die für die Lernpaten relevant sind. Informationen zum Projekt und zu Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements als Lernpate gibt es bei: Kreisverwaltung Neuwied/Kreisjugendamt, Franlin Toma und Simone Höhner, Tel. (0 26 31) 80 34 42; oder: Caritasverband Rhein-Wied-Sieg e.V., Olga Knaus, Tel. (0 26 31) 98 75 22, Mobil: (0 17 1) 43 10 16 8. E-Mail: Info@Lernpaten-Kreis-Neuwied.de
Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Neuwied
Die beiden Lernpaten erhielten für fünf Jahre ehrenamtliches Engagement eine Ehren-Urkunde des Diözesancaritasverbandes: (v.li.n.re.) Caritasdirektor Eberhard Köhler, Gastgeberin Cilly Adenauer, Kreisjugendpflegerin Simone Höhner, die geehrten Lernpaten Jürgen Kessler und Jutta Wilhelm, der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach und die Koordinatorin des Projektes beim Caritasverband, Veronika Bahr. Foto: privat
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