Vertreter von IHK, WfG und Verein PROLAHN fordern „Zukunftskonzept Lahn“
Klarheit über ökonomische und ökologische Aufwertung erhalten
Rhein-Lahn-Kreis. Die Forderung nach einem umfassenden „Zukunftskonzept Lahn“ stand im Mittelpunkt eines Treffens des Vereins PROLAHN e.V., Vertretern der Industrie- und Handelskammern Koblenz und Limburg sowie der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft (WfG) Rhein-Lahn im Kreishaus in Bad Ems. „Unser gemeinsames Ziel ist es“, so der WfG-Vorsitzende, Landrat Frank Puchtler, „Klarheit über die künftige ökonomische und ökologische Aufwertung der Lahn zu erhalten.“ Die Gesprächsteilnehmer waren sich darüber einig, dass die Bundeswasserstraße Lahn neben ihrer ökologischen Bedeutung ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in den anliegenden Landkreisen darstellt. Daher müssten die Kommunen, die betroffene Wirtschaft wie auch die Tourismusverbände und Wassersportvereine in die Erarbeitung eines „Zukunftskonzepts Lahn“ einbezogen werden. Der Bund müsse seiner Verantwortung als Eigentümer der Bundeswasserstraße Lahn auch künftig gerecht werden und dabei der Bedeutung der Lahn als „Lebensader“ für den ländlichen Raum Rechnung tragen Dabei gelte es, die Aspekte „Wassersport“, „Tourismus“ und „Naturschutz“ nicht zu Gegenpolen aufzubauen, sondern diese als große Chance für die Region zu sehen. Die Gesprächsteilnehmer werden jetzt ein gemeinsames Positionspapier erarbeiten und mit konkreten Forderungen an die Politik in Bund und Ländern herantreten.
Pressemitteilung
Rhein-Lahn-Kreis
