Weltspiele für Menschen mit geistiger Behinderung kommen nach Deutschland
Koblenz als Partnerstadt der Special Olympics 2023
Koblenz. Im Jahr 2023 kommen die Weltspiele für Menschen mit geistiger Behinderung nach Deutschland. „Hiervon erhoffe ich mir ein wichtiges Signal für diese Menschen und deren Sport. Insbesondere als Vorsitzender des Fördervereins der Förderschulen für Lernbehinderte ergeben sich immer wieder schöne Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen.“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger. „So nehmen aus insgesamt 170 Städten weltweit Athletinnen und Athleten an den Spielen teil. Hierzu werden bundesweit 170 Partnerstädte gesucht und da wäre es doch phantastisch, wenn Koblenz dabei wäre.“
Das Konzept stellt sich Pilger folgendermaßen vor: „Es sollen inklusive Sportveranstaltungen in Koblenz stattfinden. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dies in Kooperation mit den Förder- und Schwerpunktschulen, den Sportvereinen und Sportverbänden und dem Behindertenbeauftragten geschieht. Der Umbau zur inklusiven Stadt hat in Koblenz bereits begonnen, aber dennoch gibt es noch viele Hürden zu nehmen, damit Menschen mit Behinderung gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Hierdurch könnten geplante Vorhaben beschleunigt werden. Vor allem erhoffe ich mir eine größere Akzeptanz und Sensibilisierung für Menschen mit einer Behinderung. Die Unterschiedlichkeit muss Normalität werden. Das gilt außerdem nicht nur für diese Personengruppe!“ Ob es Zuschüsse für die Partnerstätte gibt, ist noch nicht klar, aber auch nicht entscheidend, darüber hinaus hält sich der finanzielle Aufwand hält im Rahmen. Detlev Pilger, MdB meldete bereits Interesse bei den Vertretern der Spiele für Koblenz an. Er wird hierfür das Gespräch mit unserem Stadtvorstand suchen und mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen im Stadtrat vertretenen Fraktionen. Hierbei besteht auch der Wunsch, dass es nicht sein Projekt ist, sondern das der Stadt Koblenz. Natürlich gehören auch die Behinderteneinrichtungen mit an den Tisch und selbstverständlich auch die Sportverbände. Pressemitteilung
Büro von Detlev Pilger
