Landtagsabgeordnete Anna Köbberling besucht BLICK aktuell
Koblenz aus der Sicht der Medien
Koblenz. Die Sommerreise der Landtagsabgeordneten Anna Köbberling (SPD) stand diesmal unter der Überschrift „Koblenz aus der Sicht der Medien“. Köbberlings Wahlkreisreisen beschäftigen sich immer mit einem Thema, das von verschiedenen Seiten beleuchtet wird, um Anregungen für die politische Arbeit mitzunehmen. Zuvor hatte sie schon Reisen zu den Themen „Koblenz aus der Sicht von Betriebsräten“, „…aus der Sicht von Unternehmen“, von Künstlerinnen und Künstlern, Grundsicherungs-Empfängern, Menschen mit Behinderungen, Geflüchteten, Kirchen, Jugendlichen, der Pflege u.a. unternommen.
Unter der Überschrift „Koblenz aus der Sicht der Medien“ besuchte Köbberling die Radiosender SWR und RPR1, den Fernsehsender TV Mittelrhein, die Rhein-Zeitung, das Next-Magazin und BLICK aktuell.
Erstes Thema der Gespräche war immer das Selbstverständnis der Medien als Akteure in unserer Stadt. Dabei betonten alle ihre regionale Verwurzelung sowie ihren „Auftrag“ als Berichterstatter aber auch Gestalter des Zusammenlebens in Koblenz und der Region. „BLICK aktuell bricht z.B. eine Lanze für die Kommunalpolitik“, stellte der stellvertretende Chefredakteur Daniel Robbel fest. „Unser Leitbild ist, das Leben der Menschen im Südwesten zu bereichern“, sagte die Studioleiterin des SWR, Renata Sappert. Das Gleiche gilt auch für Radio RPR, wie Redakteur Mike Fuhrmann betonte. Nicht umsonst sende man zu jeder halben Stunde regional gefärbte Nachrichten. Der Chefredakteur der Rhein-Zeitung, Peter-Burger, hob hervor, dass daraus auch eine Verantwortung erwächst. „Uns ist z.B. die Bedeutung der Universität für die Region sehr wichtig - dementsprechend häufig berichten wir auch, beteiligen uns aber auch an der Diskussion um die zukünftige Ausrichtung“, sagte er.
Eine weitere Gemeinsamkeit aller besuchten Medien ist die Anpassung an veränderte Nutzungsgewohnheiten. Natürlich sind alle in den sozialen Netzwerken unterwegs. Blick aktuell wird viel elektronisch gelesen, wie die Klicks und Kommentare verraten. Die Rhein-Zeitung hat mit der Erfindung des e-papers bundesweit Maßstäbe im digitalen Bereich gesetzt. TV Mittelrhein bietet über den Rückkanal die Möglichkeit, dass auch Pressemeldungen z.B. von Vereinen als kleine Filme eingesandt werden können und dann ihren Weg in die Berichterstattung finden. Der SWR hat mit „funk“ ein online-Medienangebot für Jugendliche geschaffen. RPR-Redakteure müssen nicht nur Texte einsprechen, sondern auch Filme für Social Media drehen können. Und das Hochglanz-Magazin NEXT verbindet die Print-Texte auch mit Video-Interviews und Filmen im Internet.
Natürlich wurde auch darüber gesprochen, welche Folgen die Corona-Pandemie für die regionalen Medien hatte. Als öffentlich-rechtlicher und nicht auf Gewinn ausgelegter Sender hatte der SWR sicherlich die geringsten Einbußen, da die Rundfunkgebühren weiter fließen - eine Sicherheit, von der die anderen Medien auch gern profitiert hätten. Dass man dann allerdings auch einem gewählten Intendanten und einem Rundfunkrat rechenschaftspflichtig ist, wird gern vergessen… Alle Medien, die auf Werbeeinnahmen angewiesen sind, mussten deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen - und das trotz steigender Nutzerzahlen. Im Homeoffice oder Lockdown haben offenbar mehr Menschen als sonst ferngesehen, Radio gehört und Zeitung gelesen. Unterm Strich sagten aber alle Gesprächspartner, sie sei-en bisher gut durch die Krise gekommen, und man werde mit den Einbußen zurechtkommen können.
„Ich freue mich, dass es in unserer Region ein so vielfältiges Medienangebot in Print, Radio und Fernsehen gibt“, resümiert Anna Köbberling ihre Reise, „und finde es toll, dass alle Medienvertreter nicht nur berichten, sondern auch gestalten wollen, damit man im Raum Koblenz gut leben kann.“
Pressemitteilung
Anna Köbberling (SPD), MdL
