Aus dem Polizeibericht
Koblenz: Identitätsfeststellung bindet 13 Polizeibeamte
Koblenz. In der Nacht zum Sonntag, den 22.02.2015, gegen 02:50 Uhr, sollte eine Personengruppe auf der Clemensstraße einer Polizeikontrolle unterzogen werden. Vorausgegangen war ein Streit, den diese Gruppe zuvor mit anderen Passanten vom Zaun brach. Außerdem wurde aus der Gruppe der Verdächtigen heraus unter anderem gegen Verkehrszeichen geschlagen.
Zur Verhinderung von Straftaten und um die einzelnen Gruppenmitglieder aus der Anonymität zu heben, sollte eine Identitätsfeststellung erfolgen.
Insgesamt neunmal wurde eine der Personen gebeten, seinen Ausweis auszuhändigen. Der aggressiven Grundstimmung folgend, verweigerte er konsequent die Herausgabe seiner Personalien. Als ihm jetzt die Durchsuchung seiner Person angekündigt wurde, wollte er sich durch Flucht der Identitätsfeststellung entziehen. Dies verhinderten die Beamten, indem sie ihn an einer Hauswand fixierten. Das führte bei dem jungen Mann zu derart heftiger Gegenwehr, dass er letztlich gefesselt zur Dienststelle verbracht werden musste.
Nachdem er auf dem Weg dorthin zunächst noch versuchte, sich weiteren Maßnahmen durch die Angabe falscher Personalien zu entziehen, konnte er dann auf der Dienststelle durchsucht werden. Die richtigen Personalien wurden festgestellt. Der junge Mann war nicht unerheblich alkoholisiert, ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,91 %o. Folge war die Entnahme einer Blutprobe zur Feststellung der Schuldfähigkeit.
Der Einsatz band insgesamt 13 Polizeibeamte aus Koblenz, darunter einen Diensthundeführer.
Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Randalierer sich nun einem Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und einem Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen falscher Personalienangabe gegenüber sieht.
Pressemitteilung PP Koblenz
