Politik | 22.11.2017

CDA Kreisverband Rhein-Sieg und CDU Wachtberg fordern arbeitsfreien Sonntag an Heiligabend

Kommerz muss Grenzen haben

Wachtberg. Der CDA Bundesvorstand hat sich in einem Beschluss am 11. November in Karlsruhe klar gegen einen verkaufsoffenen Sonntag an Heiligabend ausgesprochen.

„Sonntagsarbeit muss die Ausnahme bleiben. Die Diskussion um die Öffnung der Geschäfte am Sonntag, dem 24. Dezember, zeigt, wie wenig Rücksicht mittlerweile auf die Beschäftigten und ihre Familien aber auch auf christliche Tradition genommen wird. „Der Beschluss des CDA Bundesvorstandes macht deutlich, die CDA macht hier nicht mit und steht geschlossen gegen die Öffnung an Heiligabend“, sagt dazu Christoph Fiévet, stellvertretender Kreisvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft im Kreisverband Rhein-Sieg.

„Beschäftigte haben das Recht auf Schutz vor ausufernder Wochenendarbeit. Hier sind zuerst die Länder gefordert, klare Rahmenbedingungen zu schaffen“, betont Fiévet. „Die CDA fordert auch Einzelhändler und Kunden auf, ein Zeichen zu setzen und am 24. Dezember nicht zu öffnen, beziehungsweise keine Einkäufe zu tätigen.“

„Verkaufsoffene Sonntage müssen zum Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die absolute Ausnahme und auf wenige Sonntage beschränkt bleiben“, unterstreicht Jörg Schmidt, CDU Vorsitzender in Wachtberg und Mitglied der CDA, die Forderung. „Ein verkaufsoffener Sonntag an Heiligabend ist für uns inakzeptabel.“

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de.

Gemeinsame Pressemitteilung

CDU Wachtberg und

CDA Rhein-Sieg

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