Politik | 11.01.2021

Wählervereinigung „Unser Wachtberg“ für Baulandmanagement

Kommunalpolitik muss auch jenseits von Corona stattfinden

Wachtberg. Das Jahr 2021 ist jetzt gut eine Woche alt. So langsam finden wir in einen Alltag zurück, der immer noch durch das Thema des Jahres 2020 und die sich hieraus ergebenden Beschränkungen bestimmt wird: Corona! Dieses Virus hat nach wie vor die ganze Welt fest im Griff und es fällt schwer, den Blick auf Wachtberg zu richten. Doch auch hier gibt es drängende Probleme, die nach dem Motto: Es wird auch ein Leben nach Corona geben, angegangen werden müssen.

Zu den zentralen Themen in Wachtberg zählt die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung und die Entwicklung am Immobilienmarkt lassen es nach Überzeugung der Wählergemeinschaft Unser Wachtberg alternativlos erscheinen, dass sich die Gemeinde hier stärker engagiert.

Unser Wachtberg fordert, dass in Wachtberg auch für „Normalverdiener“ und Menschen mit geringem Einkommen bezahlbarer Wohnraum und auch bezahlbarer Eigentumserwerb möglich sein muss.

Diese Notwendigkeit zeigt deutlich der Blick auf das Baugebiert „Roggenacker“. Hier lobten im Dezember Vertreter von CDU und GRÜNEN wie gut es gelungen sei, mit einen Kompromiss Platz für 60 Bewohner zu schaffen.Nur ein „Kompromiss“ bei maximaler Ausnutzung der Bebaubarkeit und Preisen für ein rd. 155 qm großes Reihenmittelhaus von über 530.000 Euro (für die die noch umrechnen: das sind deutlich mehr als 1 Mio. DM) zeigen, dass sich etwas ändern muss, will die Gemeinde sich nicht auf die Ansiedlung der Wohlhabenden und Reichen beschränken. Ein Handwerker, eine Krankenschwester, ein Pfleger oder eine Erzieherin mit Familie können sich so jedenfalls in Wachtberg keine Bleibe leisten.

Unser Wachtberg möchte daher, dass über neue Wege nachgedacht wird. Die Wählervereinigung hat daher für die nächste Sitzung des Planungsausschusses beantragt, das Thema Baulandmanagement erneut aufzugreifen.

Ein Baulandmanagement könnte es der Gemeinde ermöglichen, das Heft des Handelns wieder stärker in die Hand zu nehmen. Sie könnte selbst planen und entscheiden, was und wie gebaut werden soll. Es könnten auch Grundstücke an Bauwillige verkauft werden, die nicht alles fertig von einem Investor erwerben müssten, statt mit Eigenleistung die eigenen 4 Wände zu erschaffen. Auch die Gründung einer eigenen Entwicklungsgesellschaft sollte überlegt werden, über die u.a. geförderter Wohnraum geschaffen werden könnte.

Unser Wachtberg will zudem erste Schritte zur Neuordnung der Wahlkreise und zur Verkleinerung des Rates einleiten. Die einer Entscheidung des Landesverfassungsgerichts geschuldete Neuordnung überzeugt nicht. Auch braucht eine Gemeinde mit 21.000 Einwohner*innen keinen Rat mit 50 Mitgliedern. Nur zum Vergleich: Die Stadt Bonn ist bei 16 mal mehr Einwohnern mit einem aus 66 Mitgliedern bestehenden Rat auch ausreichend arbeitsfähig. Die Wählervereinigung „Unser Wachtberg“ hat daher beantragt, dass die Verwaltung darstellen soll, wie eine Neuordnung bei einer geringeren Anzahl an Wahlkreisen aussehen könnte und wie sich dies auf die Größe des Rates auswirken würde.

Beide Anträge sind auf der Homepage der Wählervereinigung nachzulesen unter www.unser-wachtberg.org .

Pressemitteilung

Wählervereinigung

Unser Wachtberg

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