„Bündnis Klimaschutz Mittelrhein“ warnt vor Folgen des Klimawandels
„Kommunen müssen endlich ernst machen beim Klimaschutz!“
Weiteres Nichtstuns bei der Energie- und Verkehrswende zeitigt unabsehbare Folgen
Koblenz/Kreis Mayen-Koblenz. „Wie viele Temperaturrekorde, wie viele Extremwitterungen und wie viele Überschwemmungen brauchen unsere Stadt- und Kreisoberen noch, bis sie begreifen, dass von ihnen mehr verlangt wird als schöne Konzepte und Absichtserklärungen? Die Gewitterstürme bei Rock am Ring, die voll gelaufenen Häuser in unseren überschwemmten Dörfern und die Ernteschäden in der heimischen Landwirtschaft zeigen doch: Der Klimawandel ist längst da bei uns. Wir alle müssen handeln, auch auf kommunaler Ebene. Je länger man zögert, umso teurer wird es“, so Egbert Bialk, BUND-Vorsitzender in Koblenz für das „Bündnis Klimaschutz Mittelrhein“, ein Zusammenschluss von über zehn Natur- und Umweltgruppierungen der Region. Gemeinsam tritt das Bündnis jetzt an die kommunalen Spitzen heran und an die Öffentlichkeit. Die Energiewende und insbesondere der Verkehrssektor sollen neben dem Natur- und Umweltschutz dabei im Mittelpunkt stehen.
„Der Klimawandel ist längst da bei uns“
Der Umweltmediziner Dr. Thomas Bernhard, auch Sprecher des Solarenergiefördervereins, Infostelle Koblenz, begründet warum: „Jedes Jahr wird weltweit die Temperatur im Durchschnitt höher. Amerikanische Klimaforscher haben gerade wieder veröffentlicht, dass bislang jeder Monat des Jahres 2016 jeweils der wärmste Monat war seit Aufzeichnung der Wetterdaten. Nicht nur in Afrika herrscht darum große Hungersnot, auch bei uns treten extreme Schäden auf, da muss die Politik endlich wirksam steuern, zum Beispiel durch eine CO2-Abgabe auf die Rohstoffe Öl und Kohle.“ Bernhard beklagt seit Langem, dass auch die Stadt Koblenz viel zu passiv sei bei der Umsetzung des beschlossenen Klimaschutzkonzeptes. „Noch nicht einmal die bislang erreichte CO2-Reduzierung konnte man uns vorlegen. Diese Daten werden wir im Umweltausschuss am 30. September einfordern, übrigens endlich auch in öffentlicher Sitzung, wozu wir zahlreiche Gäste erwarten. Auf dieser Basis wird klar belegt werden können, was Koblenz braucht: Eine Energiesparinitiative bei den Gebäuden und eine Verkehrswende, also mehr tun für Fußgänger und Radfahrer statt für Autos, und endlich die Anschaffung von sauberen E-Bussen. Jede städtische Investition muss auf seine Klimawirksamkeit kritisch überprüft werden. Nach Paris und dem dort vereinbarten Klimaziel von 1,5 Grad maximaler Erwärmung müssen auch die deutschen Klimaziele nachgeschärft werden, natürlich auch in Koblenz. Investitionsstau beim Klimaschutz ist eine Katastrophe.“
Peter Thelen von den Naturfreunden Kettig und der Bendorfer BI gegen das AKW Mülheim-Kärlich fordert auch für den Kreis Mayen-Koblenz eine ambitionierte Klimaschutzpolitik: „Beim neuen Klimaschutzkonzept brauchen wir von Anfang an ein kompetentes begleitendes Management. Wer hier gleich an Personal spart, hat die bedrohlichen Zeichen der Zeit nicht erkannt“, so Thelen. Priorität für das Umland müsse eine Verkehrswende haben, damit die hohen Schadstoff- und Klimagasemissionen zurückgefahren und ein attraktiver, bürgernaher öffentlicher Verkehrsverbund geschaffen werden. Dies gelte auch für die Nachbarkreise Neuwied, Westerwald, Rhein-Lahn und Rhein-Hunsrück. Thelen: „Die Stadt Koblenz, die im Autoverkehr erstickt, sollte daran ein besonderes Interesse haben.“
Konstruktive Zusammenarbeit mit der Politik
Für die nächsten Monate kündigt das Bündnis Klimaschutz Mittelrhein an, direkt an die genannten Kreise und ihre Politiker heranzutreten und Möglichkeiten der konstruktiven Zusammenarbeit auszuloten. Neben Veranstaltungen zum Atomausstieg am 25. August in Koblenz und der Demo-Beteiligung zu „TTIP stoppen!“ am 17. September in Frankfurt soll das Thema der CO2-Reduzierung im Mittelpunkt stehen, auch im dann anlaufenden Bundestags-Wahlkampf.
Pressemitteilung
Bündnis Klimaschutz Mittelrhein

Hier noch eine tolle Erklärung, dass es den Klimawandel gibt und dass auch der Mensch seinen Anteil daran hat: https://www.youtube.com/watch?v=legMiI6RUuQ#action=share
Juhu - Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist es auf Mutter Erde noch nie so "heiß" gewesen wie im "Juli 2016" (0,84 Grad Celsius wärmer als in den Jahren 1950-1980) - noch höher als die Rekordmonate Juli 2011 und 2015. Doch auch die komplette erste Jahreshälfte 2016 war das wärmste Halbjahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880.(führender NASA-Klimaforscher Gavin SCHMIDT). URSACHE für den Temperaturanstieg: "Der durch die MENSCHEN verursachte KLIMAWANDEL".Für den Juli kommt noch das Wetterphänomen "El Nino" hinzu.
Möchten Sie noch mehr Phrasen lesen?
Ich hoffe nur, dass Sie, Herr Klasen, noch 15-20 Jahre leben um dann hoffentlich in Ihrer Unbelehrbarkeit feststellen zu dürfen, was der Mensch auf unserer Erde verbrochen hat. Aber es sollen ja bereits "2 weitere Erden" entdeckt worden sein - eine Alternativlösung für Sie, um dort so weiter zu machen wie auf unserer alten Mutter Erde.
Ich wiederhole gerne zum dritten Mal, dass, unabhängig der Ursache die Erderwärmung erwiesene Tatsache ist, die auf Tatsachen basiert. Siehe bspw.: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_die_globale_Erwärmung . Dazu kann man dann gerne noch weitere Quellen anführen. Ich denke als Zusammenfassung passt der Wikipedia Artikel aber sehr gut. Und auch die "Zwischeneiszeit" die sie hier einfach in den Raum stellen bedarf der angemessenen Reaktion, ganz unabhängig davon, dass diese genauso wenig zu beweisen ist wie der anthropogen verursachte Klimawandel.
Sehr geehrter Herr Gerne,
sie vermischen in unzulässiger Weise mehrere Themen (hier CO2 und FCKW), sollte Ihnen als Akademiker bekannt sein! Weiterhin ist ihre Argumentation Ad Hominem (Verschwörungstheorie und Reichsbürger)! Liefern Sie und schweifen nicht andauernd ab!
Also lehren die Unis in Deutschland Falsches? Als studierter Geograph weiss ich sehr wohl worum es geht. Sie behaupten, der Co2 Ausstoss durch den Menschen hat keinen grossen Einfluss. Wie sieht es denn mit FCKW aus, diese Gasverbindungen haben dann sicher auch nichts mit dem Ozonloch zu tun. Da kann man genausogut mit "Reichsbürgern" diskutieren, die benutzen eine Ähnliche Rhetorik bei der Infragestellung der Existenz der Bundesrepublik... Und nochmal, es ist unerheblich, ob der Mensch Schuld am Klimawandel trägt, Fakt ist, es häufen sich Extremwetterlagen und auf Kommunaler Ebene kann man dagegen etwas tun.
Lieber Herr Müller,
leider sind sie bisher nicht in der Lage, außer Phrasen, Sachargumente zu liefern. Ihre Beweggründe in Ehren, aber Hilfreich ist das nicht. Auch sie sind den Untergangspropheten aufgesessen. Nehmen Sie bitte Ihren gesunden Menschenverstand und suchen mal nach den Argumenten die ich nannte.
P.S. Mein Kfz fährt mit einem Verbrennungsmotor, und das ist gut so!
Hallo Herr Klasen,
ja, alles gut - keine besonderen Vorkommnisse, die uns beunruhigen müssten. Dann sind ja die "Extremwettereignisse 2016" auch normal (und zwar weltweit) und wir können so weiter machen wie bisher. Als Alternativplaneten für ein weiteres Bestehen der Menschheit (zumindest ein Teil davon) stehen uns ja (hoffentlich) der Mond und der Mars zur Verfügung. Was wir unseren Kindern und deren Nachkommen mit Mutter Erde hinterlassen, ist auf jeden Fall unverantwortlich (was fahren Sie nochmal für ein Auto? Benzin oder Diesel?)
Sehr geehrte Herrn Mueller und Goerke,
es gibt keine Korrelation zwischen dem Anstieg von CO² und einem (geringem) Anstieg der Temperaturen in verschiedenen Bereichen des Planeten. Dabei ist zu beachten, dass der menschliche Anteil beim CO² jährlich, geschätzt (!), ca. 4 bis 11 % der Weltweiten Emissionen betragen soll. Also keine klare Aussage. Extremwetterereignisse steigen auch nicht an (laut DWD und MünicRe), und die hochgelobten Computermodelle zur Berechnung des möglichen Temperaturanstiegs liegen derzeit alle Falsch, selbst die Temperaturen der Vergangenheit können nicht richtig nachgerechnet werden.
Fakt ist, es gibt keinen Beweis für einen vom Menschen verursachten Klimawandel. Das das Klima sich verändert ist Normal und das die Temperatur ggfs. steigt ebenfalls, wir leben in einer "Zwischeneiszeit"!
Das ist das Dilemma, warum der überwiegende Teil der Bevölkerung nicht begreift, was es mit dem Klimawandel und seinen unübersehbaren Folgen auf sich hat. Es interessiert einfach (fast) keinen. Warum auch. Wir leben in einer ICH-Gesellschaft, die ihren Lebensstandard bis über das normale Maß ausschöpft ohne darüber nachzudenken, was das für Natur und Umwelt, sprich unsere Erde bedeutet. Wen interessiert denn, was hauptsächlich in hochtechnisierten Industriestaaten wie die USA - China - Japan - Russland etc.tagtäglich an Schadstoffen, die die Athmosphäre belasten, in die Luft geblasen wird und was das an Auswirkungen auf unser KLIMA hat? Wen interessiert denn, wieviel Abgase von Benzin, Diesel, Kohle tagtäglich bei uns in die Athmosphäre gelangen? Ich muss doch keinem erklären, was die Auswüchse unserer Zivilisation für Auswirkungen auf unser Klima haben. Selbst lernen, begreifen und handeln.
Sorry, aber es ist unerheblich, gerade auch auf kommunaler Ebene, was ursächlich für Klimawandel und Erderwärmung etc. verantwortlich ist. Die Faktenlage ist eindeutig, die Erde erwärmt sich, Extremwetterereignisse nehmen auch in unseren Breiten zu. Das lässt sich ganz einfach anhand von Analysen der bisher 300 jährigen Wetteraufzeichnungen nachweisen. Ganz egal, ob anthropogen verursacht oder nicht, man muss handeln. So wie man etwas tun sollte wenn man neben einem Vulkan lebt oder an der Küste oder am Fluß, so muss man heute eben auch darauf reagieren, dass sich das Klima wandelt. Fakt ist nämlich auch, dass Gegenmaßnahmen durchaus fruchten. Und wer behauptet, es gäbe keine Erderwärmung und erhöhte CO2 Werte stünden damit nicht im Zusammenhang, der steht in einer Reihe mit Verschwörungstheoretikern, die meinen die Nazis lebten auf der dunklen Seite des Mondes oder dass die Welt von Freimaurern beherrscht würde.
Hallo Herr Klasen,
ich bin nicht der erste Mensch der die Ursache für den Klimawandel bewiesen hat. Das würde ich mir auch nie anmaßen. Nur interessiert mich dieses Thema, im Gegensatz zu anderen, seit Jahrzehnten.
Wie lange noch werden Benzin- u. Dieselmotoren zugelassen (was fahren Sie für ein Auto?), wie lange fliegen noch Flugzeuge mit Kerosin, was ist mit der Überdüngung der Felder, wie lange produziert Deutschland noch STROM aus KOHLE (ein Problem weltweit), was ist mit den "brennenden" Müllhalden (nicht bei uns), mit luftverschmutzenden industriellen Anlagen (USA-China-Japan-Russland-Indien-Pakistan usw.).
Davon abgesehen: übermäßiger Verbrauch von Wasser, Wald und Fläche, überfischte Meere, Artensterben, Gift in Wasser-Boden-Luft, Erosion fruchtbarer Böden?
Alles menschgemacht.
Wollen Sie noch mehr wissen?
Es ist so einfach, selbst darauf zu kommen, was der Mensch vor allem in den letzten Jahrzehnten durch Technik- und Industrialiesierung zu einem Klimawandel beigetragen hat.
Sehr geehrter Herr Mueller,
bisher ist der, vom Menschen verursachte, Klimawandel kein Fakt!
dWenn doch, dann "Butter bei die Fische", nennen sie den wissenschaftlichen Beweis! Wo findet sich dieser?
Sollten sie der erste Mensch sein, der das bewiesen haben sollte, so ist ihnen der Nobelpreis, zu Recht, sicher!
Falsch.
Das ist keine wissenschaftliche Hypothese, sondern Fakt.
Wer sonst als der Mensch mit seinem wirtschaftlichen und hochtechnisierten Aufschwungwahn, seinem Raubbau an Natur und Umwelt, seiner seit Jahrzehnten bewusst verursachten nicht zu verantwortenden Verschmutzung der Luft/Athmosphäre weltweit ist denn sonst für den Klimawandel verantwortlich? Die Tiere, die der Mensch ebenso in seinen gewollten Vernichtungswahn mit einbezogen hat? Wer ist für das Schmelzen der Pole durch die Klimaerwärmung verantwortlich?
Wer bis dato immer noch glaubt nicht zu wissen, dass der Mensch alleine für die Beeinflussung des Klimas verantwortlich ist, der hat nichts dazu gelernt und scheint sich auch nicht für dieses menschgemachte weltweite Problem zu interessieren, wie soviele von uns.
Der sogenannte vom Menschen verursachte Klimawandel ist bisher lediglich eine wissenschaftliche Hypothese, absolut unbewiesen und nicht falsifiziert!
Wir wissen bis heute nicht, ob, wie und in welchem Ausmaß der Mensch das Klima überhaupt beeinflusst.
Somit wären die getätigten oder geforderten Milliarden an Euros für einen ominösen Klimaschutz besser in Schutzanlagen für Wetterereignisse angelegt!
Aber daran verdienen die Mahner und Untergangspropheten zu wenig!