LEADER-Region Rhein-Eifel
Konzept zur Sicherung der ärztlichen Versorgung erarbeitet
Region. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Rhein-Eifel (Verbandsgemeinden Adenau, Bad Breisig, Brohltal, Vordereifel und Stadt Mayen) hat sich auch zum Ziel gesetzt, die Gesundheitsversorgung in der Region langfristig zu sichern. Hierzu hat die Lokale Aktionsgruppe die Firma Quaestio aus Bonn (im Zusammenschluss mit dem Institut für Allgemeinmedizin der Universität Frankfurt am Main) mit der Erarbeitung eines Konzepts zur Sicherung der ärztlichen Versorgung beauftragt. Bezuschusst wurde das Vorhaben zu 75 % aus dem EU-Förderprogramm LEADER.
Das Konzept ist nun fertig und wurde am 04. März 2020 der Lokalen Aktionsgruppe sowie den beteiligten Akteuren präsentiert.
Zunächst fand eine Grundlagenanalyse statt, die die aktuelle Situation in der Region Rhein-Eifel skizziert und die konkreten Herausforderungen identifiziert, vor denen die Region steht. Um auf diese Herausforderungen zu reagieren, wurde die Erarbeitung des Konzeptes als Dialogprozess angelegt. Hiermit verband sich das Ziel, die relevanten Gesundheitsakteure intensiv einzubeziehen, u.a. damit ein möglichst gleitender Übergang zwischen Konzeptentwicklung und Umsetzung ermöglicht wird. Hierzu gab es verschiede Beteiligungsveranstaltungen in den fünf Kommunen der Region Rhein-Eifel. Im nächsten Schritt wurden den Akteuren gute Beispiele aus anderen Regionen präsentiert. Bundesweit gibt es einige solcher Beispiele, die zeigen, wie durch das Zusammenspiel engagierter Akteure innovative Modelle umgesetzt werden können. Als Inspirationsquelle werden im Endbericht ausgewählte Best-Practice-Projekte porträtiert. Ausgehend von der fundierten Analyse des Versorgungsbedarfs in der Region und diesen Konzepten werden zuletzt Empfehlungen zum Aufbau einer Gesamtstrategie für die regionale Gesundheitsversorgung gegeben.
Weitere Informationen zum Projektverlauf, zu LEADER und der LAG Rhein-Eifel finden Sie unter www.leader-rhein-eifel.de.
Pressemitteilung LAG Rhein-Eifel
