CDU Politiker hoffen auf Ende der Verzögerungen
Kreisel soll Unfallschwerpunkt entschärfen
Bei Nickenich zwischen L 118, L 199 und K53
Nickenich. Viele Verkehrsteilnehmer, die regelmäßig den Knotenpunkt südlich von Nickenich befahren, kennen die erheblichen Risiken an diesem komplizierten Einmündungsbereich mit dem Zusammentreffen von zwei Landesstraßen und einer Kreisstraße. Im Berufsverkehr ist vor allem viel Geduld gefragt. Durch die starke Nutzung der K 53, die parallel zur A 61 von Mendig nach Nickenich verläuft, entwickelte sich im Anschlussbereich ein Unfallschwerpunkt. Auf diese schwierige Situation hatte Klaus Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz, den LBM bereits frühzeitig hingewiesen. Die Entschärfung der Verkehrssituation durch einen Kreisel wird von allen Beteiligten als sinnvoll erachtet.
Im Bauprogramm für Landesstraßen 2017 / 2018 wurde der Kreisel für 2018 mit einer ersten Rate in Höhe von 50.000 Euro eingeplant. Der Großteil der Bausumme über 450.000 Euro war ab 2019 vorgemerkt. Der SPD Landtagsabgeordnete, Marc Ruland, freute sich in seiner Meldung vom Oktober 2018 „Der Landkreis wird vom Landesstraßenbauprogramm 2019 / 2020 profieren“ und zählte auch den Kreisverkehrsplatz bei Nickenich auf.
Nun wurde die L 116 in diesem Jahr erfolgreich ausgebaut. „Wir haben natürlich erwartet, dass sich der Ausbau des Kreisels direkt anschließt. Der Kreisel ist für mehr Sicherheit dringend erforderlich“ so der Nickenicher Ortsbürgermeister Detlev Leersch.
Offensichtlich werden nach einer Meldung der SPD Landtagskandidaten Hoch und Ruland vom 26. November vom ausführenden Landesbetrieb für Mobilität aktuell die Ausschreibungsunterlagen zusammengestellt. Das heißt, die Maßnahme wurde noch nicht ausgeschrieben, Bauunternehmen konnten sich bisher noch nicht um den Auftrag bewerben. Das ist für eine Maßnahme, die so lange seitens des Landes vorbereitet wird, enttäuschend.
Hier schlage sich die erhebliche Unterfinanzierung des Landesstraßenbaus durch die seit 1991 SPD-geführte Landesregierung nieder, so Hedi Thelen, Landtagsabgeordnete aus Plaidt. Mehrfach habe der Landesrechnungshof den erheblichen Investitionsstau durch die regelmäßige Unterfinanzierung des Straßenbaus gerügt. Zwischenzeitlich liege dieser laut dem Jahresbericht 2020 des Rechnungshofes bei rund einer Milliarde Euro.
Hedi Thelen und Anette Moesta, CDU Landtagskandidatin, beide aus Plaidt, erwarten nun, dass die Maßnahme schnellstens ausgeschrieben, zügig vergeben und möglichst noch im Jahr 2021 abgeschlossen wird. „Lasst Taten sprechen“, so der Wunsch der CDU Politiker aus der Region.
Pressemitteilung
Wahlkreisbüro Hedi Thelen (CDU), MdL
