Politik | 30.11.2016

Vorstandssitzung der Senioren-Union Mayen-Koblenz

Kreisvorstand für mehr Basisarbeit der CDU

Kreisvorstand von links: Theo Winkel, Rudi Bettscheider, Carola Ibald, Lothar Tentler, Irmgard Kicherer, Siegfried Peitz, Anton Reiter, Hermann Schmitz, Helmut Gardlo, Fritz Stuntz, Anita Moskopp, Helmut Hermen und Richard Welter. privat

Mayen-Koblenz. Zu seiner ersten Vorstandssitzung nach den Neuwahlen im Oktober hat sich der Kreisvorstand der Senioren-Union Mayen-Koblenz in Welling getroffen. Die Mitglieder beschäftigten sich intensiv mit der Situation der Senioren/innen und der Einbindung in die Tagespolitik der CDU. Hier fordert die SU die CDU auf, dass die Politik der CDU wieder mehr in Gesprächen vor Ort mit den Mitgliedern diskutiert und besprochen wird. Das gilt für den Bund, das Land und die Kommunen. So kann Transparenz geschaffen werden, und Politikverdrossenheit abgebaut werden. Ein weiteres Arbeitsthema sind die noch zahlreichen weißen Flecken auf der Landkarte im Kreis, in denen es keine eigenen Gruppen der SU gibt, obwohl Mitglieder vorhanden sind, so der Vorsitzende Anton Reiter. Wir wollen auf die Vorsitzenden der CDU Verbände zugehen, um diese zu ermuntern, eigene SU-Gruppen zu gründen. Die Vorsitzenden der SU Verbände Mendig, Theo Winkel, und Andernach, Richard Welter, erklärten, dass ihre Jahresprogramme auch für die Teilnahme von SU-Mitgliedern aus dem Kreis Mayen-Koblenz, soweit freie Plätze vorhanden sind, offen sind. Die Programme werden auf die Internetseite der CDU www.cdu-myk.de unter Senioren-Union gestellt oder in der Presse veröffentlicht. Die Vorstandsmitglieder beschäftigten sich auch mit dem Thema Flüchtlinge und begrüßten die gemachten Fortschritte in der Asyl- und Flüchtlingspolitik. So war für die SU MYK wichtig: Der verbesserte Schutz der EU-Außengrenzen, weitgehender Stopp der illegalen Migration über die Türkei dank EU-Türkei-Abkommen, die Entlastung der Länder an den EU-Außengrenzen , die steten Bemühungen der Politik um eine Friedenslösung für Syrien weitergeführt werden. Die Beschleunigungen der Asylverfahren ist eingetreten, die Ausweitung sicherer Herkunftsstaaten war wichtig. Gesetze wurden angepasst mit der Verschärfung des Ausländerrechts und die Verbesserung der Grundpfeiler im Integrationsgesetz , das auf Fördern und Fordern setzt. Vieles davon ist auch der Beharrlichkeit der Bundeskanzlerin Angela Merkel zuzuschreiben, so die Vorstandsmitglieder. Der Vorstand begrüßt den vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf zur variablen Regelung des Renteneintrittsalters und zur sogenannten „Flexi-Rente“. Damit wird endlich eine langjährige Forderung aus der Senioren-Union und der Jungen-Union verwirklicht. Sinnvoll und wichtig hält die Senioren-Union die Bildung einer Rentenkommission. Dabei müssen die Überlegungen unter anderem dahingehen, wie es gelingen kann, geringe Renten anzuheben und so Geringverdiener vor Altersarmut zu schützen. Es gilt insbesondere, ein angemessenes Verhältnis zwischen Rentenniveau und Rentenbeitrag beizubehalten, wobei es ein Ziel sein muss, dass das Rentenniveau nicht unter 50 Prozent sinkt. Die nächste Kreisvorstandssitzung findet am 8. Februar 2017 um 17 Uhr in Welling statt. Der CDU Kreisvorsitzende und Mitglied des Landtages Dr. Adolf Weiland wird teilnehmen.

Kreisvorstand von links: Theo Winkel, Rudi Bettscheider, Carola Ibald, Lothar Tentler, Irmgard Kicherer, Siegfried Peitz, Anton Reiter, Hermann Schmitz, Helmut Gardlo, Fritz Stuntz, Anita Moskopp, Helmut Hermen und Richard Welter. Foto: privat

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