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SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat

Kunst im öffentlichen Raum auch temporär aufstellen

Kunst im öffentlichen Raum auch temporär aufstellen

V.l.: Rm Fritz Naumann, Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann, Dr. Thorsten Rudolph (kulturpolitischer Sprecher).Foto: privat

29.06.2020 - 16:42

Koblenz. „Kunst im öffentlichen Raum ist ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil unserer Kulturlandschaft, aber es muss auch machbar sein, dass Kunstwerke nicht für alle Ewigkeit in der Stadtlandschaft platziert werden“, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann. Die Ballungsdichte von Kulturprojekten in Alt- und Innenstadt ist in vielen deutschen Städten gegeben und zum Teil auch gewollt. Jedoch muss es erlaubt sein, die Fülle an Standorte zu überdenken. In den letzten Jahren ist eine stetige Zunahme an Objekten im Kernbereich von Koblenz zu beobachten. „Man kann diese Ansammlung als überaus erfreulich bezeichnen, man kann aber auch zur Erkenntnis kommen, dass ein gewisses Maß durchaus bereits überschritten ist“, erklärt Kulturausschussmitglied Fritz Naumann. Die temporäre Errichtung von Kunstprojekten sei keine Abwertung der Exponate, sondern eine Aufstellungsform, die in vielen Städten unserer Republik mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden ist. Die genaue Abwägung, welche Projekte temporär und welche dauerhaft installiert werden sollen, müsse genau abgewogen werden. Dies gilt nicht nur für Kunstprojekte, die neu aufgestellt werden, sondern auch für Projekte, die bereits seit Jahren in Alt- und Innenstadt vorhanden sind. Das genaue Prozedere skizziert Dr. Thorsten Rudolph, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Der Kulturausschuss hat beschlossen, dass ein eigenes Gremium anhand eines Kriterienkatalogs bewerten soll, welche bestehenden und zukünftigen Projekte für eine dauerhafte oder zeitlich begrenzte Installation vorgesehen sind.“ Ein so genannter Skulpturenpark für temporäre Kunstinstallationen könnte zudem eine erhebliche Bereicherung der Darstellung von Objekten sein. „Uns ist es durchaus bewusst, dass ein solcher Park nicht unumstritten sein wird, doch, wenn man die Thematik mit viel Fingerspitzengefühl angeht, könnte es eine spannende Sache werden“, ist sich Naumann sicher. Ein nicht unwichtiger Punkt ist natürlich auch die Meinung der Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz, die eine solche Vorgehensweise befürwortet.

Die Bereicherung von Kunstprojekten kann die Lebensqualität einer Stadt besonders ausdrücken und auch ihre lange Geschichte deutlich machen, aber es muss nicht immer für die Ewigkeit sein.

Pressemitteilung SPD-

Fraktion im Koblenzer Stadtrat

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05.07.2020 03:33 Uhr
Joshua Hartung

Kunst findet immer im Auge des Betrachters statt.



02.07.2020 01:50 Uhr
juergen mueller

Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.




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Tobias S.:
Herr Schmidt, in welcher Welt leben Sie? Gehen Sie raus und schauen sich die Wälder an. Das die Fichten sterben sieht man von weiten. Ja ich weiß, Fichten gehören hier nicht hin und wurden ihrer Meinung nach nur aus Profitgier gepflanzt. Es sind aber die Laubbäume in Mischwäldern die massiv leiden. Buche, Eiche, Birke, Kirsche alle zeigen mittlerweile Schäden in den Kronen. Was mich wirklich erschreckt, es passiert nicht nur dort wo es wirklich zu trocken ist, Hänge des Rhein- und Ahrtals, sondern auch auch in der Nähe zu Flüssen. Hier sollte der Grundwasserspiegel für eine ausreichende Wasserversorgung ausreichen, trotzdem lichten sich die Kronen und man sieht vermehrt welke Zweige. Den Bäumen wird es wohl einfach zu warm... Also hören Sie auf Waldsterben, Klimawandel, Dürre als Lobbyismus zu bezeichnen.
Titus von Unhold:
Da hat mal wieder ein Spezialexperte keine Ahnung. Das "Waldsterben 1.0" konnte verhindert werden weil binnen fünf Jahren weltweit(!) bei allen Industrieanlagen Entschwefelungsanlagen nachgerüstet werden mussten.
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Jesko:
Bloß kein Stück zur Normalität zurückkehren und den Bürgern in den harten Zeiten etwas zum Thema Freizeit oder Unterhaltung bieten. Stattdessen Investoren Gespräche und neue Gewerbegebiete fordern. Wie man die CDU kennt und liebt. Lobbyarbeit vor Bürgerinteressen stellen.
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
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