Politik | 10.03.2026

CDU-Grafschaft: Ortstermin in Grafschaft-Bengen mit dem CDU-Landtagskandidaten Guido Orthen

Lärmschutz für Bengen

Mehr Lärmschutz für Bengen: Michael Schneider, Konrad Jeub, Frank Schäfer, Guido Orthen, Roland Schaaf und Marco Böhm.  Foto: J. Jung

Bengen. Bei einem Ortstermin in Grafschaft-Bengen mit dem CDU-Landtagskandidaten Guido Orthen thematisierten Vertreter der CDU-Grafschaft das Thema „Lärmschutz“ (Foto). Bengen ist seit langer Zeit besonderen Lärmquellen ausgesetzt, so dem Schießplatz auf der Bengener Heide und denen des Sportflugzeugplatzes. Besonders zu schaffen macht die Autobahn 61 mit der „Talbrücke Bengen“. Hier sind seit Jahrzehnten immer wieder Anläufe gescheitert, mit einer Lärmschutzwand auf der westlichen Seite die Emissionen zu reduzieren.

„Die offizielle Begründung hierfür war immer die zu geringe Zahl der Einwohner in Bengen,“ so Kreistagsmitglied Michael Schneider, der die Situation mit der Ahrtalbrücke in Bad Neuenahr-Ahrweiler vergleicht. Dort war schon in den 80er Jahren der Bau einer Lärmschutzwand möglich. Ortsvorsteher Frank Schäfer berichtet von zahlreichen Beschwerden im 500-Einwohner-Dorf Bengen mit seiner direkt unter die Autobahnbrücke reichenden Bebauung. CDU-Landtagskandidat Guido Orthen unterstütze vor Ort ausdrücklich dieses Ziel und sagt seine Unterstützung für einen neuen Anlauf zu. Roland Schaaf, CDU-B-Kandidat für den Landtag und Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Grafschaft, betont, dass sowohl in Mainz als auch in Berlin das Projekt neue Priorität gewinnen müsse. So habe man schon am Rande des CDU-Neujahrsempfanges 2026 Bundesverkehrsminister Patrick Schneider hierauf aufmerksam gemacht.

Pressemitteilung

CDU Grafschaft

Mehr Lärmschutz für Bengen: Michael Schneider, Konrad Jeub, Frank Schäfer, Guido Orthen, Roland Schaaf und Marco Böhm. Foto: J. Jung

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Kommentare
10.03.202616:17 Uhr
K. Schmidt

Funfact: Gegen Lärm von Flugplatz und insbesondere Sportschießstand hätte Herr Orthen als Bürgermeister von Bad Neuenahr-Ahrweiler schon lange etwas tun können, schließlich liegen diese Lärmquellen auf Stadtgebiet und unterliegen städtischen Planungs- und Genehmigungsverfahren. Da hat es aber keinen interessiert, solange die Knallerei nur die ollen Grafschafter stört, so berichteten mir Bekannte aus dem Ort. Tja, als Landtagskandidat muss man halt mal größer denken. Aber was hat der Landtag mit der Bundesautobahn zu tun? Es sind genau diese kleinen Kuriositäten des Wahlkampfes, bei denen sich der Wähler schnell veräppelt vorkommt, und schlimmstenfalls sein Kreuz an Stellen setzt, wo man eigentlich möglichst wenig Kreuze zählen will. Gut, dass dieser Wahlkrampf bald erstmal wieder vorbei ist.

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