Politik | 17.04.2019

Bau der Lärmschutzwand an der A 61 im Bereich Wormersdorf

Lärmschutzwand schützt nicht hinreichend

Bürgerinitiative bemängelt weiterhin unzureichenden Schutz

Wormersdorf. Besonders positiv gestimmte Medienvertreter regten schon vor Beginn der Bauarbeiten an, das „Ende der unendlichen Geschichte“ um die Errichtung einer Lärmschutzwand entlang der A 61 im Ortsbereich Wormersdorf, nach Abschluss der Arbeiten mit einer „Fertigstellungsparty“ im Ort zu feiern. Obwohl die Wand nach wie vor nicht vollends fertiggestellt ist, zeigt sich schon jetzt, dass unsere damalige Zurückhaltung und Skepsis mehr als berechtigt war.

Derzeit wird noch an der Überbauung der Unterführung nach Kleinaltendorf gearbeitet. Mit einer Fertigstellung ist wohl erst Ende Frühjahr 2019 zu rechnen. Inzwischen zeigt sich jedoch bereits, dass sich durch den Bau der Lärmschutzwand die Situation für die meisten der Anlieger nicht verbessert hat. Wie von uns bereits vor Beginn der Arbeiten bemängelt wurde, ist die Wand mit einer Länge von ca. 557 Metern und einer Höhe von stellenweise nur 3 Metern erheblich unterdimensioniert.

Die Wand endet an der Brückenüberführung der Straße Womersdorf – Meckenheim (K 62) und ist hier deutlich zu kurz. Durch die fehlende Lärmschutzwand nach Osten hin, breitet sich der Lärm ungehindert von Ost nach West aus. Gerade bei besonders kritischen Ostwind-Wetterlagen im Sommer wie im Winter ist dies der Fall. Außerdem können dabei Schallbeugungsvorgänge am Ende der ostseitigen Schallschutzwand den Lärmpegel erhöhen. Eine deutliche Lärmminderung, besonders bei Ost-/Südostwindwetterlagen ist kaum feststellbar.

Hier ist für größere Bereiche von Wormersdorf, besonders Wormersdorf-Ost, (z.B. Mühlenweg u. Weidengraben) keine Verbesserung erfolgt. Diese Problematiken waren zu erwarten!

In vorherigen Gesprächen und Diskussionen mit dem „Landesbetrieb Straßen NRW“ konnte die Initiative „Lärmschutz für Wormersdorf“ trotzdem keine Änderung, z. B. der Wandlänge erreichen. Für die Bürgerinitiative „Lärmschutz für Wormersdorf“ steht fest, dass diese Situation so nicht hingenommen werden kann. Wir erwarten von Politik und Verwaltung, dass hier schnellstens nachgebessert wird. Die Wand muss sowohl in der Länge als auch in der Höhe den Erforderlichkeiten angepasst werden. In ihrer jetzigen Form stellt die sogenannte „Lärmsanierung“ keine wirkliche Verbesserung der Lärmsituation dar. Pressemitteilung
der Bürgerinitiative
„Lärmschutz für Wormersdorf“

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Kommentare
27.04.201913:11 Uhr
Ann Beck

Ich wohne im betroffenen Bereich und finde den Lärm auch nach der Errichtung der sog. "Lärmschutzwand" unerträglich. Wie kann ich die Bürgerinitiative unterstützen?

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