CDU unterstützt Einrichtung einer neue Radbuslinie zwischen Blankenheim und Ahrbrück
Langgehegte Forderung soll 2021 umgesetzt werden
Adenau/Altenahr. Die CDU-Fraktion im Kreistag Ahrweiler freut sich sehr, dass der Kreis- und Umweltausschuss in seiner Sitzung über die Einrichtung eines neuen Radbusses zwischen Ahrbrück und Blankenheim entscheidet. Hier soll ab der Radsaison im nächsten Jahr ein Linienbus mit Fahrradanhänger als sogenannter RegioRadler die Bahnstrecken an Wochenenden und an Feiertagen miteinander verbinden.
Die beiden CDU-Kreistagsmitglieder Ingrid Näkel-Surges für die Verbandsgemeinde Altenahr und Michael Korden für die Verbandsgemeinde Adenau stellen fest: „Damit geht eine langgehegte Forderung der CDU in Erfüllung, parallel zum Ahrsteig und zum Ahrradweg eine Busverbindung zwischen den Bahnhöfen Blankenheim Wald und Ahrbrück zu schaffen.“ Diese Buslinie soll Wanderern auf dem Ahrsteig die Möglichkeit geben, mit dem ÖPNV an ihren Ausgangsort zurückzukehren oder umgekehrt. Zum anderen soll dieser Bus Radfahrern eine Alternative bieten, die nicht den gesamten Abschnitt des Ahrradweges zurücklegen möchten.
Oder Familien könnten den Abschnitt zwischen Fuchshofen und Schuld, für den derzeit noch kein Radweg existiert, mit dem RegioRadler überbrücken. Näkel-Surges ergänzt: Ein gutes öffentliches Mobilitätsangebot am Urlaubsort kann einen wichtigen Beitrag bieten, um den Tourismus zu stärken. Auf diese Weise lässt sich die Aufenthaltsdauer vor Ort steigern. Das ist ein wichtiger Imagegewinn und ein positiver Werbeeffekt gegenüber anderen Tourismusgebieten.“
Der RegioRadler soll zwischen Karfreitag und Allerheiligen (2. April bis 2. November 2021) samstags, sonntags und feiertags die Strecke von Ahrbrück über Dümpelfeld, Insul, Schuld, Fuchshofen, Antweiler und Müsch und weiteren Haltestellen auf NRW-Seite bis Blankenheim Wald befahren. Pro Tag sind fünf Fahrten geplant. Korden: „Wir danken hier ganz besonders Geschäftsführer Stephan Pauly vom Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM), der zusammen mit seinen Partnern aus NRW das Konzept für diese Linie entwickelt hat.“ Die von der Regionalverkehr Köln (RVK) und dem Kreis Euskirchen ermittelten Kosten liegen bei rund 50.000 Euro. Diese werden nach den Kilometern, die im jeweiligen Gebiet zu fahren sind, aufgeteilt. Auf den rheinland-pfälzischen Teil der Linie entfallen rund 30.000 Euro, das sind 57 Prozent der Kosten. „Das Land Rheinland-Pfalz hat die Finanzierung dieser Linie leider abgelehnt. Von daher müssen wir als Kreis Ahrweiler die Kosten übernehmen. Das ist uns die Mobilität der Gäste und die unserer Bürgerinnen und Bürger im Kreis Ahrweiler aber wirklich wert!“, betont der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Karl-Heinz Sundheimer, der zuversichtlich ist, dass der Ausschuss am Montag der neuen Fahrradbuslinie zustimmen wird.
Pressemitteilung der
CDU-Fraktion
im Kreistag Ahrweiler
Karte der Wegstrecke.
