SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat
Lebensrettende Maßnahme installieren
Koblenz. Es ist überaus erfreulich, dass die Gesellschaft immer älter wird. Dies gilt auch für Bürgerinnen und Bürger, die Sport in Vereinen treiben. Gerade diese Bindung an einen Sportverein ist bei der älteren Generation erfreulicherweise immer noch besonders ausgeprägt. Dies wird auch bei den Sportempfängen und -ehrungen der Stadt überaus deutlich, weil Vereinszugehörigkeiten von 30, 40 oder sogar 50 Jahren mittlerweile keinen Seltenheitswert mehr haben. Die Vertrautheit in einem Verein und die soziale Bindung beinhalten auch eine Fürsorge, um die sich Vereinsvorstände bemühen. Diese Fürsorge beinhaltet auch, dass unvorhersehbare Ereignisse von gesundheitlichen Beeinträchtigungen schnell erkannt und versorgt werden. Die drei sozialdemokratischen Sportpolitiker Tony Bündgen, Detlev Pilger und Fritz Naumann haben sich der Thematik ‚Versorgung im Vereinsgelände‘ angenommen. Auch die Anfrage an das städtische Sport- und Bäderamt wurde überdeutlich, dass die flächendeckende Versorgung mit Defibrillatoren überaus wichtig ist. Wenn lebensbedrohliche Situationen bei sportausübenden Aktivitäten entstehen, gibt es eine Aussage, die im Vordergrund steht, die da heißt: Schnelligkeit ist das oberste Gebot. Auf Antrag der Sozialdemokraten wurde die Stadtverwaltung beauftragt zu ermitteln, welche Vereine mit diesem Gerät noch ausgestattet werden müssen. Die Voraussetzung ist natürlich, dass der Verein intern dafür Sorge trägt, dass die Handhabung des Gerätes gewährleistet ist. Die regelmäßige Wartung muss von Seiten der Stadt sichergestellt werden, so die Vorstellung der drei Ratsmitglieder. Des Weiteren besteht auch die Möglichkeit, die Anschaffung von Defibrillatoren durch Sponsoring zu prüfen. Bündgen, Pilger und Naumann: „Diese so kleine, aber unserer Meinung nach wichtige Maßnahme kann Leben retten und sollte in Zukunft auf keinem Sportgelände fehlen.“Pressemitteilung der
SPD-Stadtratsfraktion Koblenz
Detlev Pilger.
Fritz Naumann.
