Politik | 09.12.2016

Weißenthurm und Kettig sparen Geld und Energie

Leuchten für den Klimaschutz

Kommunen sparen mit neuen LED- Straßenlampen - Förderbescheid übergeben

Kettig/Weißenthurm. Die Stadt Weißenthurm sowie die Ortsgemeinde Kettig stellen ihre Straßenlampen auf energieeffiziente LED-Leuchten um. „Mit den neuen LED-Straßenlampen sparen die Gemeinden Energie und damit auch erhebliches Geld“, erklärte Energie- und Umweltstaatssekretär Thomas Griese in Weißenthurm. Der Staatssekretär übergab den Gemeinden einen Förderbescheid zur Umrüstung ihrer Straßenlampen. Ein großer Teil der kommunalen Stromkosten gehe auf das Konto der Straßenbeleuchtung. Ein Grund dafür sei der oft veraltete Stand der Technik. In Weißenthurm und Kettig wurden die Straßenlampen Mitte der 80er-Jahre hergestellt. „Mit der Modernisierung ihrer Straßenbeleuchtung können die beiden Gemeinden nun nicht nur Kosten sparen, sondern auch jeweils 70 Prozent der CO2-Emissionen. Die Umrüstung ist also eine äußerst wirkungsvolle Klimaschutzmaßnahme. So setzen wir das Motto des letzten Klimagipfels in Marrakesch ‚Handeln und umsetzen‘ hier in die Tat um“, so Griese.

Das Land unterstützt die Umrüstung auf LED-Beleuchtung mit Mitteln aus dem ‚Kommunalen Investitionsprogramm 3.0‘ des Bundes. Das Programm fördert Infrastrukturinvestitionen in finanzschwachen Kommunen. Aus den Landkreisen liegen 80 Anmeldungen für LED-Umrüstungen vor. Insgesamt können dafür etwa drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Das Land und die Kommunen beteiligen sich mit jeweils zehn Prozent, sodass die Kommunen mit insgesamt 90 Prozent gefördert werden können. Die LED-Umrüstung in der Stadt Weißenthurm wird mit 61.780 Euro gefördert, die neuen Straßenlampen in Kettig werden mit 92.828 Euro bezuschusst.

„Die LED-Leuchten haben noch weitere handfeste Vorteile“, erläuterte Griese. Das Licht könne besonders gut gelenkt werden, sodass wenig Streuverlust entstehe und das Licht dorthin leuchte, wo es gebraucht werde. „LED sind zudem besonders umweltfreundlich, weil sie kein Quecksilber enthalten, und insektenfreundlich, da die Insekten nicht durch Wärme an den Scheiben verkleben“, führte Griese weiter an. Die Technik sei vorhanden und erprobt. Doch trotz der vielen, auch wirtschaftlichen Vorteile werden nur drei Prozent der Lampen jährlich erneuert. Von den rund 2300 Städten, Verbands- und Ortsgemeinden in Rheinland-Pfalz haben rund 500 Gemeinden ihre Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie umgestellt. „Die aktuellen Fördermaßnahmen sind ein weiterer Schritt zu einer kostensparenden Straßenbeleuchtung, zu Klima- und Umweltschutz im Land“, so Griese.

Pressemitteilung des

Ministeriums für Umwelt, Energie,

Ernährung und Forsten

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