Politik | 21.09.2021

FDP schlägt Landesgartenschau im Jahre 2030 vor

Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft und Hoffnung für die Region

Eine Landesgartenschau 2030 besprachen die FDP-Vertreter aus dem Kreis und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler mit Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt am Rande eines Besuchs beim Kreishandwerksmeister Frank Wershofen.Foto: privat

Kreis Ahrweiler. Nachdem klar ist, dass eine Landesgartenschau im Jahre 2023 angesichts der anstehenden Herausforderungen weder möglich noch sinnvoll ist, plädiert die FDP dafür, die Landesgartenschau im Jahre 2030 durchzuführen.

„Mit einer Landesgartenschau im Jahre 2030 könnte sich der sich dann eine neu gestaltete Region präsentieren, die sich aus der Katastrophe wieder herausgearbeitet hat und mit neuen innovativen Ansätzen neue Perspektiven eröffnet.,“ begründet der FDP-Chef.

„Bei allem Elend und bei aller Trauer: Wir müssen jetzt den Blick auch wieder nach vorne richten und schauen, wie wir wieder Zukunft gestalten können. Hierfür könnte eine Landesgartenschau im Jahre 2030 ein Leuchtturmprojekt sein, dass den Menschen im Ahrtal Hoffnung geben kann,“ erklärt die Kreisbeigeordnete Christina Steinhausen.

Allerdings liegt die Entscheidung hierüber in Mainz. Daher sprachen die FDP-Vertreter auch mit der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt über diese Idee und trafen auf offene Ohren.

„Eine Landesgartenschau 2030 wäre ein deutlich sichtbares Symbol und Motivation für einen Neuanfang, dies hätte Strahlkraft die gesamte Region. Das schlechteste Signal wäre jetzt, wenn man das Projekt Landesgartenschau für immer zu den Akten gelegt würde,“ so der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Stadtrat Bad Neuenahr-Ahrweiler, Rolf Deißler abschließend.

Pressemitteilung

FDP Kreis Ahrweiler

Eine Landesgartenschau 2030 besprachen die FDP-Vertreter aus dem Kreis und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler mit Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt am Rande eines Besuchs beim Kreishandwerksmeister Frank Wershofen.Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Wir helfen im Trauerfall
3+1 Aktion
Deichstadtfest 2027
Titelanzeige KW 27
Blaulichtfest in Grafschaft-Ringen, 11. – 12.07.26
10 Jahre HSH Heizung Sanitär Herschbach in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Empfohlene Artikel
Flaschen, Plastikverpackungen, Einweggeschirr: Am Ufer des Sees türmt sich gerade nach Wochenenden der Müll.  Foto: Gabi Becker
873

Mit großer Besorgnis beobachte ich die zunehmende Verschmutzung am Laacher See. Besonders nach den Wochenenden bleiben nach Partys häufig Flaschen, Plastikverpackungen, Einweggeschirr und anderer Müll am Ufer, entlang der Wege und sogar mitten im Wald zurück. Dieses rücksichtslose und antisoziale Verhalten schadet der Natur und der Tierwelt gleichermaßen und beeinträchtigt die Erholung aller Besucherinnen und Besucher.

Weiterlesen

Weitere Artikel
schmusen mit Pflegemama
1496

Mayen. Sultan kam bereits im Februar 2026 in unser Tierheim, nachdem er in Mendig umherstreunte und sich niemand für den stattlichen weißen Kater verantwortlich fühlte. Damals war Sultan unkastriert, nicht gekennzeichnet und hatte eine schlimme Augenentzündung, die auf seine nicht behandelten Rolllider zurückzuführen war.

Von Tierschutzverein Mayen U.U. e.V. Frau Sybill Limba aus Mayen

Weiterlesen

Die Ahr in Bad Neuenahr am Morgen nach der Flut.  Foto: ROB
814

Fünf Jahre sind vergangen, seitdem in der Ahrflut 135 Menschen im Alter von 4 Monaten bis 97 Jahren ums Leben kamen. Über 700 Personen wurden verletzt. Gar nicht zu reden von den Schicksalen und Tragödien, die bis heute auf die Ahrflut zurückzuführen sind (z. B. Suizide, über die keiner berichtet).

Weiterlesen

Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler.  Foto: ROB
1367

Auch an weiteren Stellen wird intensiv an der Infrastruktur gearbeitet

07.07.: Wiederaufbau in Ahrweiler: Ramersbacher Straße wird für ein Jahr gesperrt

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Noch bis Ende Juli ist die Verbindung zwischen der St.-Pius-Straße und der Eifelstraße im Stadtteil Bachem vollständig für den Verkehr gesperrt. Dort werden derzeit die Anschlussarbeiten der neuen Bachemer Brücke an die angrenzenden Straßen durchgeführt. Gleichzeitig wird der Kreuzungsbereich umgestaltet, um die künftige Verkehrsführung zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Weiterlesen